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Blogtipp: About S9y

Logo s9y Zufällig gefunden: About S9y – An inofficial blog about the Serendipity blog engine

»This is a blog about the blog engine Serendipity (aka S9Y). We want to provide news about updates, plugins and themes. We want to spread information and tips how to use this software for your own blog. Also we want to present blogs around the world running Serendipity.«

Sieht vielversprechend aus. Durch einen Artikel habe ich tatsächlich ein mir bisher unbekanntes Plugin (event_entrypaging) kennengelernt, das ich testweise einbauen werde. Danke! Würde mich freuen, wenn das Blog gut und lange läuft.

Blogsoftware Serendipity: viele Neuigkeiten

Logo s9y Die ganze Blogosphäre ist von WordPress besetzt. Die ganze Blogosphäre? Nein, eine kleine aber feine Blogsoftware hört nicht auf ... aber lassen wird das. SCNR. Jede Software hat Vor- und Nachteile. Ich benutze für dieses Blog seit knapp 10 Jahren Serendipity, kurz s9y genannt. Verglichen mit WordPress gibt es nur einen Bruchteil von Plugins. Aber auch nur alle Karfreitage mal wichtige Updates.

Die Tage gab es gleich einen ganzen Schwung an Neuigkeiten, die Matthias in seinem schönen Blog ausführlich beschreibt: »Der nächste große Brocken«.

Bei der Gelegenheit vielen Dank an alle s9y-Entwickler. Und an Matthias für das Theme »2k11«, das hier seinen Dienst verrichtet.

Andere Blogschrift

Vorweg: Ich bin kein Freund der über Google eingebundenen Schriften. Die Bequemlichkeit erkauft man mit Daten, die von Google gesammelt werden.

Weil die Default-Schrift »Arial« des verwendeten Themes 2k11 mangels Kursive und überhaupt ;-) keine Lösung darstellt, hatte ich seit einiger Zeit »PT Sans« als Schrift im Blog in Gebrauch.

Weil mir die auf dem Smartphone ein wenig zu dünn aussieht (und ich unterwegs keine Lesebrille mitschleppe), habe ich jetzt testweise auf Open Sans umgestellt. Auch über Google eingebunden.

Wenn ich zu viel Zeit habe, werde ich das 2k11-Theme hier im Blog so abändern, dass ich einen guten selbst gehosteten Zeichensatz einbaue. Aktuell gefällt mir die Schrift im Smashing Magazine.

Schriftmuster

Arial


Muster Arial

PT Sans


Muster PT Sans

Open Sans


Muster Open Sans

Probentagebuch Blue note BIG BAND (1)

Foto Mc Wie im Beitrag Wasserstandmeldung Blue note angedroht, möchte ich Euch regelmäßig mit Neuigkeiten rund um die Blue note BIG BAND versorgen. Hier der neue Stand.

Jazz an Neujahr 2017

Sieht so aus, als hätten wir unseren Gastdirigenten und Arrangeur für das nächste Neujahrskonzert gefunden. Den Namen will ich noch nicht verraten, bis ich ganz sicher bin, dass das auch klappt. Einen zusätzlichen Gastsolisten gibt es anscheinend noch nicht.

Proben

Die letzten beiden Proben fanden – wie leider so oft – mit einer sehr lückenhaften Besetzung statt. Keine leichte Aufgabe für unseren Bandleader, damit gute Probenarbeit zu leisten. Das vorletzte Mal hatten wir Gitarre, Bass, Schlagzeug, Klavier, 3 Posaunen, 3 Saxophone und 2 Trompeten. Gestern war auch wieder die komplette Rhythmusgruppe da, dazu 3 Saxophone, 3 Trompeten und keine Posaunen. Zur Erinnerung: die komplette Band ist mit 19 Leuten besetzt.

Gearbeitet wurde zum wiederholten Mal an den Klassikern »Take one« (Sammy Nestico) und »Flight of the Foo Birds« (Neal Hefti), an »The heart of the Matter« von Bob Mintzer und an »Wind« von Paul Stoltze. Bei der vorletzten Probe haben wir auch dessen Stück »Glocken« angespielt. Interessante neue Kompositionen, die nicht leicht zu spielen sind.

Nicole Neubauer: Kellerkind

Nein, kein Mensch will Texte lesen, die von Anwälten verfasst wurden. Wie bei jeder Regel gibt es Ausnahmen.

Neulich auf Twitter bin ich über eine Namensvetterin gestolpert: Nicole Neubauer. Natürlich gleich auf »Folgen« geklickt und eine nette Antwort bekommen. Als ich dann mal genauer geschaut habe, wem ich da folge, ist mir die Kinnlade heruntergefallen: eine Krimiautorin! Damit war klar, was ich mit dem nächsten Audible-Guthaben anstelle. Gleich ihren ersten Roman »Kellerkind«, gelesen von Richard Barenberg, heruntergeladen.

Inhalt

CD-Cover Die erfolgreiche Anwältin Benninghoff wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Münchner Mietwohnung gefunden. Im Keller entdeckt die Kripo einen vierzehnjährigen Jungen mit blutverschmierten Händen und jeder Menge Kratzern und blauen Flecken, der sich aber an nichts erinnern kann. Wie sich herausstellt, ist der Vater des Jungen ein einflußreicher Unternehmer, der dem Ermittlerteam um Hauptkommissar Waechter viele Steine in den Weg legt ...

Meinung

Die Geschichte spielt in einem frostigen, tiefverscheiten München. Auch die Themen sind düster: neben Mord geht es um Kindesmißbrauch.

Im Gegensatz zu vielen anderen Krimis gibt es in »Kellerkind« keinen einzelgängerischen Ermittler, der den Fall durch Scharfsinn löst. Wir erleben ein Team und erfahren eine Menge über ihr Privatleben. Der altgediente Kommissar Waechter hat ein Problem damit, Dinge wegzuwerfen, der energische Hannes wollte eigentlich Jurist werden und lebt vegan, Elli ist etwas stabiler gebaut, aber trotzdem flink (Spitzname Rennsemmel) und nicht auf den Mund gefallen. Schließlich gibt es noch einen Kollegen, den alle nur »Hüter des Schweigens« nennen.

Alle Personen fand ich sehr überzeugend geschildert. Auch die Ermittlungsarbeit scheint mir realistisch beschrieben. Keine Action am laufenden Band, sondern eine Menge nervtötender Routinekram.

Trotz aller Düsternis habe ich bei vielen Stellen schmunzeln müssen. Gott sei Dank, kann ich nur sagen. Solche Passagen müssen einfach sein, um Luft zu holen. Vorgesetzte und Anwälte bekommen ihr Fett ab. Laut gelacht habe ich bei der Szene, als Waechter seinem ausgehungerten Kollegen Hannes Kekse anbietet. Als der überzeugte Veganer den fünften Keks verschlungen hat, fragt er »Ist das etwa Milchschokolade?« und bekommt als Antwort »Freilich, von sadistischen Massentierhaltern den Kühen bei lebendigem Leib aus dem Körper gepresst!« (nicht wörtlich wiedergegeben; als Hörbuchkonsument ist es etwas mühsam, die Stelle wiederzufinden)

Von Richard Barenberg hatte ich bisher noch nichts gehört. In seinen Vorlesestil musste ich mich erst eine Weile einhören. Dann hat es mir gefallen. Den bayerischen, knurrigen Tonfall von Kommissar Waechter fand ich großartig (ist das im Buch in Dialekt geschrieben?), ebenso die kurze hessische Einlage bei einem Zeugen (wenn ich mich recht erinnere). Nicht zu vergessen die französisch angehauchten Passagen.

Fazit

Ein spannender, realistisch geschriebener Krimi mit sympathischen, menschlichen Ermittlern. Habe mir gleich den zweite Roman »Moorfeuer« (mit dem gleichen Team) heruntergeladen ;-)

Vier von fünf Sternen.

Leseproben auf der Webseite der Autorin, Hörprobe bei Randomhouse

»Kellerkind«, geschrieben von Nicole Neubauer
Blanvalet Verlag, ISBN 978-3-442-38337-5
Taschenbuch 9,99 Euro
Hörbuch gelesen von Richard Barenberg
mp3-Doppel-CD 14,99 Euro
Download 9,95 Euro

Lesetipp: Was ist LibriVox?

LibriVox Logo Sehr schönes, ausführliches Interview mit Hokuspokus über das LibriVox-Projekt.

Was LibriVox ist? Freiwillige lesen gemeinfreie Bücher vor und stellen die Aufnahmen kostenlos ins Internet. Dank der verwickelten Rechtssituation nur Werke, die vor 1923 veröffentlicht wurden.

Die Titel in deutscher Sprache findet man hier. Natürlich gibt es eine gut funktionierende Suchfunktion.