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Mehr Licht!

... sollen Goethes letzte Worte gewesen sein.

Musiker werden auf der Bühne bei Konzerten gern mal im Dunkeln sitzen gelassen, von Schweinwerfern geblendet oder mit Farbwechseln verwirrt. Schlecht wenn man aufs Notenlesen angewiesen ist.

Abhilfe schafft eine Pultleuchte. Früher waren die mit Glühbirnen bestückt und dementsprechend oft kaputt bei ständigem Auf- und Abbau. Mittlerweile bieten sich robustere LED-Leuchten an. Meine erste mit so einem Schwanenhals war nicht wirklich gut; einfach nicht hell genug.

Dank einem Tipp von Frank habe ich eine gute Lösung gefunden: die SLED 10 von Adam Hall leuchtet 3 Seiten sehr gut und 4 Seiten ausreichend aus. Bietet 2 Helligkeitsstufen und kann über Batterien oder Netzteil (ist dabei) betrieben werden. Gibt es bei Thomann für 29 Euro. Und ist auch noch energiesparend.

Silence is golden

... but my eyes still see – The Tremeloes, 1964

In den Artikeln Verflixte Hardware? und Du sollst Datensicherung und Ersatzgerät haben klagte ich mein Leid mit den rätselhaften Bildausfällen meines PCs.

Weil die Fehlersuche erfolglos blieb, habe ich mir einen zusätzlichen PC unter den Tisch gestellt. Wegen der Audioaufnahmen und weil ich tagsüber schon genug Krach um mich herum habe, sollte es dieses Mal nicht nur ein leiser, sondern ein lautloser Rechner sein.

Beim Herumsuchen im Internet ist mir bei der Website von Deltatronic.de die Vorwahl der Servicerufnummer aufgefallen. Kurz ins Impressum geschaut und festgestellt, dass die Firma fast bei mir um die Ecke sitzt. Also eine Mail geschickt, ob man PCs auch abholen könne? Die Antwort in kürzester Zeit: Aber sicher :-)

Weil ich mit meinem Kompaktrechner in letzter Zeit nicht glücklich war, habe ich mich für ein konventionelles Desktopgehäuse entschieden. Bei Hardware habe ich mittlerweile keine Ahnung mehr, was man so braucht. Deshalb habe ich geschaut, was im alten Rechner an RAM und Festplatten verbaut ist. Und für den neuen PC das Doppelte bestellt. Also 16 GB RAM statt 8, 256 GB SSD-Systemplatte statt 120 GB und 2 TB »normale« Festplatte statt 1 TB. Beim Prozessor standen 4 zur Auswahl, ich hab auf gut Glück den zweitteuersten gewählt: ein Intel i5 6500 Skylake 4x3,2 GHz (bisher Intel Core i3-3220T 2.8GHz DualCore). Dazu ein DVD-Brenner mit Schublade statt Slot-In.

Das sollte doch eine Zeitlang reichen. Die Firma Deltatronics hat mit unfassbarer Geschwindigkeit reagiert: morgens bestellt, abends konnte ich das Gerät abholen. Noch dazu eine Stunde nach Ladenschluss. Super!

Ich hatte damit geliebäugelt, auf der Kiste Ubuntu Linux zu installieren. Die Lektüre von Michael Koflers Artikel Ubuntu 16.04 nach einem Monat und die klagenden Kommentare haben mich von dieser Idee abgebracht.

Logo Debian Jetzt ist Debian »Jessie« installiert und schnurrt wie ein Kätz... äh, eben nicht! Wenn nicht gerade eine CD rotiert, ist der PC tatsächlich unhörbar. Wenn es nicht die helle LED vorne gäbe (nicht Schlafzimmertauglich!), würde man gar nicht merken, dass das Ding läuft. Super.

Audacity in Verbindung mit meinem Interface Focusrite Scarlett 2i4 läuft problemlos. Aufnahmen, Abhören und Audioschnitt klappt.

Einziger Haken – wie oft bei Linux (seufz) – Sound funktioniert erst einmal nicht. Youtube-Videos bleiben stumm. Weder über HDMI noch über die Soundkarte ist etwas zu hören. Muss ich wohl die FAQs dazu von Debian und dem eng verwandten Ubuntu durcharbeiten. Ubuntu-Hilfetexte sind einfach verständlicher geschrieben.

Naja, Youtube ist sowieso so eine Zeitvernichtungsmaschine. Um das Problem kümmere ich mich später. Außerdem habe ich ja noch einen Zweit-PC. Und ein Smartphone ;-)

Es gibt sie noch

Die ganzen Internetabfragen laufen über Google. Alle? Zumindest ein paar Personen scheinen nicht aufzuhören Widerstand zu leisten.

Nein, nicht die in dem kleinen gallischen Dorf. Die freiwilligen Editoren des ODPs, auch bekannt als dmoz.org. Alle Seiten des Webs in einem Katalog kategorisiert war die ambitionierte Vision. Vor Jahrzehnten war ich dort sehr rege tätig, es gab mehrere User-Treffen und sogar Editorenhochzeiten ...

Erstaunt habe ich festgestellt, dass die Oberfläche nach 18 Jahren (!?) angepasst wurde. Für mobile und allen Schnickschack. Curiosity killed the cat – also einen Reinstatement-Antrag ausgefüllt und Bauklötze gestaunt, als der innerhalb von Stunden genehmigt wurde.

Kein allzu großes Wunder: Zu guten Zeiten, als das Verzeichnis noch von Google mitverwendet wurde und jeder dort eingetragen werden wollte, gab es Tausende Freiwilliger. In den Foren wurde in den Sprachen aller Herren Länder diskutiert und gewerkelt. Aktuell scheint es nur noch eine kleine Handvoll Mitglieder zu geben. Wer kennt schon noch diesen Dinosaurier.

ABER.

Beim Herumstöbern in meinen alten Lieblingskategorien bin ich über den Eintrag von Kathrin Lemke gestolpert, die im Januar dieses Jahres viel zu jung verstorben ist. Also habe ich traurig den Beschreibungstext »Seite der in Berlin lebenden Saxophonistin« geändert auf »Saxophonistin, die in Berlin lebte«. Ein kurzer Blick zu Tante Google zeigt, das dort beim Suchergebnis von Kathrins Seite der ODP-Text als sogenanntes Snippet gezeigt wird. Mal sehen, ob und wann Google meine Textänderung vom 25.08.2016 übernimmt.

Bild Bild

Nachtrag: am 13.09.2016 war der aktualisierte Text bei Google als Snippet zu sehen.

Verflixte Hardware?

[Update]

Eventuell habe ich jetzt des Rätsels Lösung gefunden – hat anscheinend gar nichts mit dem PC zu tun. Ich teste das noch ein paar Tage.


Seit Dezember habe ich bei meinem Cirrus7-Rechner das Problem, das ich im Artikel Du sollst Datensicherung und Ersatzgerät haben schilderte.

Kurz zusammengefasst: Wenn ich den PC eine halbe Stunde benutzt habe, dann den Benutzer wechseln will bleibt der Bildschirm schwarz und geht mangels Signal auf Energiesparmodus. Schlimmer: wenn ich den PC ausschalte und kurz darauf wieder einschalte, habe ich das gleiche Problem! Es wird überhaupt nichts mehr angezeigt – weder BIOS-Informationen noch sonst etwas.

Das Herunterfahren ohne Bildschirm beherrsche ich mittlerweile im Schlaf. Auf Konsole wechseln, als root anmelden, shutdown -h now eintippen. Wenn ich dann den Rechner 2, 3 Stunden ausgeschaltet lasse (oder gleich über Nacht), läuft er anschließend problemlos hoch. Das ist kein Zustand. Ich kann so nicht arbeiten.

Ich habe eine Menge Treiber und OS-Updates ausprobiert, alles ohne Erfolg. Deshalb vermute ich, dass der Rechner einen Hardwaredefekt hat. Mittlerweile bin ich so genervt, dass ich mir nach 3 Jahren Nutzung einen neuen PC zulegen werde. Wegen der Audioaufnahmen dieses Mal ein komplett lautloses Gerät. Und auch kein stylischer Schnickschnack, sondern ein völlig normales, solides Arbeitspferd im Towergehäuse. Der Schreibtisch ist eh zu voll. Und keine zickige Grafikkarte, sondern irgend ein Allerweltschip von Intel. Und nie wieder so ein Slot-in-Laufwerk. Man zerkratzt sich zu leicht seine wertvollen CDs.

Das Angebot von Deltatronic sieht interessant aus. Noch dazu ist die Firma fast bei mir um die Ecke. Schaun'wer mal.

Wohin mit Scheckkarten?

Meine Spaßkasse informiert mich, dass mit meiner EC-Karte demnächst kontaktlos bezahlt werden kann. GiroGo. Zahlen ohne Pin oder Unterschrift. Ah ja.

Mittlerweile kann man mit jedem aktuellen Smartphone die Daten teilweise (?) auslesen. Stichwort NFC (Near Field Communication). Je nach Antenne scheint das auch über größere Entfernungen zu gehen. Also gehe ich davon aus, dass die bösen Buben gleich alles auslesen können. Oder demnächst können werden.

Deshalb wollte ich sicherheitshalber einen mechanischen Schutz für meine Karte. Klar könnte man das auch irgenwie selber basteln, aber wer will schon eine Aluminiumkarte in den Geldbeutel stecken? Sogenannte RFID-Schutzhüllen für den neuen Personalausweis gibt es schon lange beim FoeBuD, der sich jetzt Digital Courage nennt. Und von der Firma secrid.

Zufällig habe ich schon vor einer Zeit entdeckt, dass diese schicken Etuis auch bei Schad Pelz und Leder verkauft werden. Also bin ich dorthin gedackelt, habe von Frau Schad eine gute ausführliche Beratung erhalten (das gibts beim Amazonas ;) nie!) und bin jetzt stolzer Besitzer eines netten kleinen Etuis. Hat Platz für die wichtigen Karten und für einen Notgroschen. Klein, handlich, praktisch. Und einfacher Zugriff auf die Karten durch den Schieberegler unten.

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