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Schallplatten digitalisieren

Irgendwie™ kann man den Plattenspieler über den Verstärker mit dem PC verbinden. Mit der alten Kiste ging das, mit der neuen nicht. Weil ich keine Lust mehr auf nächtelanges Studieren von Forenratschlägen habe, bestellte ich mir das ART USB Phono Plus PS (Link zum Thomann-Versand). Das ist ein kleiner Phonovorverstärker mit USB-Ausgang.

Ausgepackt, Plattenspieler mit USB Phono Plus und PC verkabelt, Audacity gestartet, Interface ausgewählt – funktioniert. Und das mit Debian-Linux. Jay!

Die Stromversorgung über USB per Rechner funktioniert; seperates Netzteil wird nicht gebraucht (vielleicht am Laptop). Geerdet habe ich das Ding aus, ähm, Zeitgründen nicht. Funktioniert trotzdem ohne Brummen. Ob die Klangqualität HiFi-Fetischisten zufriedenstellen würde, kann ich nicht beurteilen. Für meine bescheidene Anlage reichts. Und das meiste brauche ich im mp3-Format. Da kann man sich Gedanken über die Wandlerqualitäten des Phonovorverstärkers schenken.

Ein wenig Zeit braucht man natürlich, um aus der Aufnahmedatei einzelne Tracks zu basteln. Da hilft Gizlog.de weiter. Anleitung: Schallplatten mit Audacity digitalisieren (importieren, schneiden, taggen, exportieren)

In Stichpunkten, falls die Seite irgendwann ins Web-Nirvana eingeht:

  1. Analyse/SilenceFinder
  2. Schnittmarken benennen (Track-Titel)
  3. Metadaten bearbeiten (Künstler, Plattentitel)
  4. mehrere Dateien exportieren (verlustarm als Flac oder mp3)

Mindelheimer Hütte 2006

Foto

Beim Aufräumen auf CD gefunden: ein Bild der Mindelheimer Hütte von unserer Wanderung 2006. Weil ich wegen des erwarteten mäßigen Wetters keine Spiegelreflex mitschleppen wollte, ist das mit der Canon Ixus 750 gemacht. Mit der Bildqualität bin ich bei dieser Aufnahme nicht ganz zufrieden; trotzdem mag ich das Foto. Die eigentlich riesige »Hütte« wirkt klein und unbedeutend.

Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen - Teil 29

Cover Für die, die neu dazu gekommen sind: meine Buchbesprechung.

Liebe Hörer, es ist geschafft. Stolz und ein bisschen traurig veröffentliche ich die letzte Folge meines Hörbuchexperiments.

Wer hätte im April 2013 gedacht, dass ich so weit komme? Hätte ich geahnt, was an Arbeit auf mich zukommt – ich hätte häkeln gelernt. Audio auf Computern mit Linux-Betriebssystem kann Kopfschmerzen und schlaflose Nächte verursachen ...

Es hat großen Spaß gemacht. Und es hat mich verblüfft, welche Leute sich irgendwann als Stammhörer entpuppt haben. Bei der Gelegenheit: ein großes Dankeschön an alle Hörer!

Fabian Neidhardt Ein ganz besonderes Dankeschön gebührt natürlich dem Verfasser Fabian Neidhardt. Für die Geschichten. Und die Entscheidung, seinen Debutroman unter CC-Lizenz zu stellen und damit solche Experimente wie dieses überhaupt erst zu ermöglichen (gar nicht so einfach, den nächsten Vorlesestoff zu finden; muss wohl etwas beim Projekt Gutenberg auswählen). Außerdem dafür, dass er mir geduldig Fragen zu Aussprache und Personen beantwortet hat.

Und jetzt ... viel Spaß beim Hören. Danke.

Teil 29 als mp3 herunterladen oder im ogg-Format.

Alle Teile sind auf der Seite »Erdbeben« zu finden.


CC BY-NC-SA
Dieses Hörbuch steht unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.
Das vorgelesene Buch wurde von Fabian Neidhardt geschrieben. http://www.mokita.de