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Jazz an Neujahr 2014

Wenn Blätter von den Bäumen stürzen beginnen – wie in jedem Jahr – die Proben für Jazz an Neujahr mit der Blue note Big Band und Gästen. Am 1. Januar 2014 sind Steffen Weber (Saxophon) und Ralf Hesse (Leitung, Arrangements, Trompete) mit dabei. Mit einem dritten Gast wird noch verhandelt.

Der Kartenvorverkauf hätte bereits begonnen, wenn das Papier für den Kartendruck da wäre und wenn unser Hoster nicht von PHP 4.4.9 auf Version 5.2 umgestellt hätte. Damit funktioniert unsere Uraltformular nicht mehr. Wahrscheinlich kommt als Ersatz das Skript von um-fritz.de zum Einsatz. Danke, Mark!

Jazz an Neujahr, 1. Januar 2014, 19 Uhr, Saalbau, Neustadt/Weinstraße

Blue note Big Band 2013 Neustadt Weinstraße

Hadmut Danisch klagt: Presserecht für Blogger?

Können auch Blogger Presserecht in Anspruch nehmen?

Es ist eine offene und bislang ungeklärte, aber auch umstrittene Rechtsfrage, ob auch ein Blogger Presserecht für sich in Anspruch nehmen, also Auskünfte von Behörden usw. einfordern kann. Es ist eine Frage, die viele Blogger und den ganzen Journalismus betrifft.

Ich habe dazu gerade vor dem Verwaltungsgericht Berlin Klage gegen die Humboldt-Universität erhoben, um genau diesen Punkt zu klären. Deshalb bitte ich in dieser Stelle alle Blogger, die sich dafür interessieren und Presserecht in Anspruch nehmen möchten, um etwas Unterstützung und Publizität.

Ganzen Artikel lesen auf Danisch.de

Weihnachten für Nerds

Am liebsten sind mir immer noch Desktop-Rechner. Gute Tastatur, großer Bildschirm. Mittlerweile war mein erst 10 Jahre junges Arbeitspferd selbst für mich zu langsam geworden; das Bild des Röhrenbildschirms ist auch nicht mehr taufrisch und zu viel Platz auf dem Tisch hat das Ding schon immer gebraucht.

cirrus7 Weil ich einen wirklich leisen Rechner wollte und gegen schickes Aussehen nichts einzuwenden habe, bin ich an einem Cirrus7 One hängengeblieben. Auf die Kleinfirma Cirrus7 war ich über das Blog Linux und ich aufmerksam geworden.

Debian Bei der Ausstattung habe ich mich nach Rücksprache mit Felix Engemann von Cirrus7 für den Prozessor Intel i3-3220T 2.8GHz DualCore entschieden, dazu 8 GB RAM, eine Samsung SSD 840 mit 120 GB und als Datengrabarchiv eine WD Festplatte mit 1 TB. Als Betriebssystem habe ich – nach enttäuschenden Erfahrungen mit Ubuntu Linux und Linux Mint DEDebian »Wheezy« vorinstallieren lassen.

EIZO Beim Bildschirm war ich unschlüssig, weil ich da schon lange nicht mehr auf dem Laufenden bin. EIZO hat früher unglaubliche Monitore gefertigt; in der Hoffnung, dass die sicher keinen Schrott produzieren, habe ich einen FS2333-BK bestellt. Wenn schon, denn schon. Eine Microsoft-Maus hatte ich noch, ebenso eine viel zu wenig benutzte Cherry-Tastatur G80-3000 (laut aber gut).

Mit dem ganzen Kram bin ich sehr zufrieden. Debian GNU/Linux ist mittlerweile so einfach zu bedienen, dass ich den Hype um Ubuntu fast nicht mehr nachvollziehen kann. Für alle Fälle habe ich mir die aktuelle Ausgabe von Heike Jurziks Handbuch ins Regal gestellt.

Ein bisschen Mäkeln auf hohem Niveau: Weil der Rechner fast unhörbar leise ist, kommt mir das DVD-Laufwerk wie ein Helikopter vor. Und der Bildschirm könnte für Fotos im Hochformat etwas höher sein. Was natürlich gleich wieder eine ganz andere Preisklasse gewesen wäre.

Fast vergessen, aber nicht unwichtig: der vor ewigen Zeiten gekaufte postscriptfähige Laserdrucker Kyocera FS920 verrichtet klaglos und zuverlässig seinen Dienst. Das war wirklich eine exzellente Kaufentscheidung.

Samstagabend

Hat man ein gewisses Alter erreicht, beginnt man von der guten alten Zeit zu schwärmen. Als wir samstags auf die Wiese gegenüber vom Haus gingen, um mit den Nachbarjungs Fußball zu spielen. Irgendwer hatte da ein aus drei Balken zusammengezimmertes Tor aufgestellt. Zwei Jacken oder Pullover markierten das andere Tor.

Und wenn wir dreckig und verschwitzt heim kamen, ging es in die Badewanne. Wie jeden Samstag, während der Kuchen im Backofen in der Küche verheißungsvoll duftete. Danach durften wir eine Serie schauen, Raumschiff Enterprise, Daktari oder so etwas ähnliches und danach Wetten dass. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob eine der beiden Serien nicht sonntags lief. Das Gedächtnis im Alter, Sie wissen schon.

Ach ja, alles war gut. Es gab keine Probleme mit Datenschutz, Schulschluss war spätestens um eins, regiert wurden wir von Helmut Schmidt, es gab die Ölkrise, Terroristen bei Olympia, Terroristen die irgendwen entführt hatten ... äh. Nun. Vielleicht war nicht alles gut.

Eigentlich wollte ich nur ein Kuchenrezept notieren. Um wenigstens den Samstagabendduft wiederzuerwecken. Mein Kollege bringt ab und zu ins Büro Rührkuchen mit, den er mit einer Backmischung fabriziert hat. Schaue ich mir immer mit einer Mischung aus Faszination und Grauen an. Wozu um alles in der Welt braucht man eine BACKMISCHUNG für so etwas Simples wie einen Rührkuchen? Das bekomme sogar ich hin. Womit wir beim Rezept angekommen wären.

Erstmal die Zutaten zusammensuchen: 250 g Zucker, 250 g Butter, 250 g Mehl, 6 Eier, 125 g Haselnüsse, 2 Esslöffel Kakaopulver (nein, das ist kein Nesquick), 1 Teelöffel Zimt, 1 Tasse gekochter Kaffee, 1 Päckchen Backpulver. Nach Lust und Laune Puderzucker oder Schokoguss. Muss aber nicht sein.

Backofen auf 190 Grad Celsius einschalten.Butter, Zucker und Eier gut verrühren, dann Zimt, Kakaopulver und Haselnüsse dazugeben und verrühren. Kaffee, Mehl und Backpulver dazu, noch besser verrühren. Kuchenform einfetten, Teig einfüllen und bei 190 Grad etwa eine Stunde backen.