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Bestandsdatenauskunft

»Du glaubst, Deine Daten auf dem Smartphone und Handy sind vor neugierigen Blicken sicher? Du meinst, nur Du kennst dein E-Mail-Passwort? Du denkst, der Staat kann nur bei wirklich schlimmen Verbrechen herausfinden, welcher Nutzer wann welche Seite angeklickt hat? Falsch!«

Unermüdlich nach dem Motto Steter Tropfen höhlt den Stein lässt sich unsere Heeresleitung ständig etwas neues einfallen. Ich habs ja auf­ge­geben: Irgendwann steige ich aus. Dschungelcamp. Oder vielleicht Sauerland.

Katharina Nocun erklärt den neuesten Streich leicht verständlich im Artikel Das Bestandsdatenschnüffel-Gesetz. Katharina ist übrigens Themenbeauftragte für Datenschutz bei den PIRATEN. Gute Besetzung!

Aus dem gleichen Anlass hat der Piraten-Landesverband BW eine Artikelserie begonnen. Die ersten Beiträge:

Gibt doch Licht am Ende des Tunnels. Hoffentlich kein entgegen­kommender Eilzug.

Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen - Teil 1

Cover Dies ist ein Experiment. Fabian Neidhardts Roman »Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen« als Hörbuch. Aufgenommen in der Küche, mit Handheld-Recorder und externem Mikrofon, mit Audacity geschnitten. Mit Kompressor und Equalizer habe ich herumgespielt und festgestellt, dass das Ergebnis meistens schlechter klang. Wenn man das nicht beherscht, läßt man es besser.

Los geht es mit dem Vorspiel, das ich noch einmal aufgenommen habe (was heißt einmal? Viele, viele Versuche ... demnächst kann ich es auswendig). Ich peile mal einen wöchentlichen Rhythmus für die Fortsetzungen an. Versprechen will ich nichts. Dies ist ein Experiment.

mp3-Datei herunterladen

Alle bisher eingesprochenen Teile sind auf der Seite »Erdbeben« zu finden.


Creative Commons Lizenzvertrag
Das Leben ist ein Erdbeben - Hörbuch
von Klaus Neubauer
steht unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.
Das gelesene Buch wurde von Fabian Neidhardt geschrieben.
http://www.mokita.de

Faule Fahrraddiebe

Fahrrad Als der Fahrradständer (das Ding am Rad) zum ersten Mal abgebrochen war, glaubte ich noch an einen Materialfehler. Oder dass er einen Schlag bekommen habe und irgendwo unbemerkt liegen geblieben sei.

Beim zweiten Mal hat mich mein Fahrradreparateur aufgeklärt: Fahrraddiebe brechen die Ständer ab, um damit Kabelschlösser zu knacken. Einfach drehen und Hau-Ruck. Kopfschüttelnd über Diebe, die auch noch zu faul sind, ein Brecheisen mitzubringen habe ich mir den nächsten Ständer montieren lassen.

Keine zwei Wochen später haben die Deppen mir auch den wieder abgebrochen. Immerhin war das Rad noch da und sonst unbeschädigt. Anscheinend ist ein mit einem Bügelschloss angeschlossenes älteres Rad kein lohnendes Objekt. Nur ein Brechstangenlieferant.

Weil ich keine Lust habe, immer neue Ständer zu kaufen, nehme ich jetzt mein Zweitrad, um zum Bahnhof zu fahren. Das ist nichts beson­de­res, mit 3-Gang-Nabenschaltung (gibts das noch?), gebraucht gekauft. Ohne Ständer. Und weil es nur ein Rahmenschloss hatte, habe ich mir jetzt das dickste Panzerkabelschloss gekauft, das zu kriegen war. Mal sehen, wie es damit klappt.

Mein aktuelles »Schlosssetup«:

  • Alltagsrad (siehe Bild oben)
    Rahmenschloss am Hinterrad, Bügelschloss (um Fahrrad­ständer oder Geländer und Rahmen)
    • Vorteil beim Bügelschloss: Halterung am Fahrrad­rahmen angeschraubt, leicht
    • Nachteil: oft zu kurz, um das Rad anzuschließen. Laternenpfosten etc. geht nicht
  • »Bahnhofsrad«
    Rahmenschloss am Hinterrad, schweres Panzerkettenschloss (um Fahrradständer, Laterne whatever und Vorderrad und Rahmen)
    • Vorteil Panzerkettenschloss: lang genug, um das Rad fast überall anzuschließen
    • Nachteil: keine Halterung, wird irgendwie um die Sattelstütze gewurschtelt, sehr schwer.

Gute Informationen rund ums Thema Fahrraddiebstahl bietet der ADFC.