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Einstellungen für digitale Aufnahmen?

Früher war alles besser. Kassette in den Recorder und los. Heute fragt so ein Ding nach allem möglichen, z. B. Format

  • BWF 24 bit
  • BWF 16 bit
  • WAV 24 bit
  • WAV 16 bit
  • mp3 32k, 64k, 96k, 128k, 192k, 256k, 320k

oder Sample

  • 96k
  • 48k
  • 44.1k

Noch dazu weigert sich mein Linux Mint (LMDE), den Recorder per USB zu erkennen. Gut, dass man die SD-Karte auch über einen Umweg auslesen kann.

Hat irgendjemand Vorschläge zum Thema? Aufgenommen wird vorerst per Handheld mit eingebauten Mikrofonen. Musik, die auf Demo-CDs landen soll. Und Sprache, die vielleicht als Podcast im Netz landen soll.

#webtypobuch von Gerrit van Aaken

Cover #webtypobuch
#webtypobuch
Wer sich mit Webdesign beschäftigt, landet früher oder später auf Gerrit van Aakens Weblog praegnanz. Bekannt sind seine Mini-Porträts von freien Schriften. Veteranen der Piratenpartei erinnern sich vielleicht daran, dass Gerrit das Programm der Piratenpartei zur Bundestagswahl 2009 gestalterisch überarbeitet hatte. Als Nicht-Mitglied. Einfach so, weil ihm die Ur-Version zu hässlich war.

Sein über die Jahre gesammeltes Wissen hat Gerrit jetzt in ein Buch gepackt. Behandelt werden Themen wie Lesen am Bildschirm, Schriftwahl, Zeichengröße und Zeilenabstand, korrekte Nutzung von Sonderzeichen, websichere Schriften und Webfonts.

Das »#webtypobuch« steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 DE. Dementsprechend kann man die HTML-Version kostenlos lesen. Wer Gerrits Arbeit honorieren möchte, kann das Werk in verschiedenen E-Book-Formaten (z. B. EPUB, MOBI, PDF) kaufen. Natürlich ohne DRM (Digitale Rechteverwaltung). Für Fans von Totholz kann man sich ein »richtiges« Buch bei 1buch.de bestellen, das im Vergleich zum E-Book allerdings teuer ist.

Gerrit van Aaken, »#webtypobuch« 146 Seiten, HTML-Version kostenlos, E-Book 9,98 Euro, gedruckt 32,42 Euro.

Dieser Artikel ist auch bei der Flaschenpost erschienen.

MuseScore

»... und sie bieten die Partituren im XML-Format zum Bearbeiten an.«
»Prima. Kann meine Linux-Kiste nicht. Am besten fragst du jemanden mit einem Mac.«

Screenshot

Nach einer kurzen Suche festgestellt: kann man wohl unter Linux. Einfach das Programm MuseScore installieren. Und schon kann man Notendateien im XML-Format importieren und bearbeiten. Zum Beispiel trans­po­nie­ren und Einzelstimmen drucken.

Vermutlich nicht so komfortabel wie mit den Notensatzschlachtschiffen Finale oder Sibelius. Dafür kosten die ja auch entsprechend. Und sie laufen nicht unter Linux.

MuseScore steht unter GPL-Lizenz und läuft auf Windows, Mac und Linux.

Design wird überschätzt

Interessanter Zwischenruf von Webdesign-Meister Dan Cederholm: die von ihm am häufigsten besuchte Webseite ist nicht responsiv, nicht für Handys angepasst, die Schrift ist langweilig und überhaupt.

Der Inhalt ist so wichtig, dass er das alles ignoriert.

Wenn ich mir so überlege, wie meine täglich besuchten Webseiten gemacht sind – um einen Blick auf unseren Speiseplan werfen zu können muss ich mehrere lästige Fenster öffnen und dann auch noch den PDF-Reader ...

Audio-Wunschliste

Hätte ich Geld wie Heu, würde ich mir diesen Kram zum Aufnehmen kaufen. Da das nicht so ist, werde ich drüber nachdenken, wie / ob ich das auf Ostern, Geburtstag und Weihnachten verteile. Alles braucht man sowieso nicht. Bis dahin verwende ich das Logitech G330 Headset weiter.

AKG C1000S Mikrofon
Kondensatormikrofon.
Anscheinend die eierlegende Wollmilchsau: geeignet für Sprache, Instrumental- und Vocalaufnahme. Wenn keine Phantomspannung da ist, kann man eine 9V-Batterie ins Mikro stecken.
Nachteil: Alleskönner sind naturgemäß Spezialisten unterlegen.
Rode Procaster Mikrofon
Dynamisches Großmembranmikrofon.
Optimiert auf Sprache. Scheint ein verdammt gutes Teil zu sein. Podcasters Dream
Nachteil: optimiert auf Sprache ...
Mackie Onyx Blackjack
2-Kanal-USB-Audiointerface.
Mackie hat einen guten Ruf. Anschlüsse für 2 Mikros, wahlweise mit Phantomspannung.
Bauchschmerzen macht mir die USB-Treiberfrage, gerade unter Linux.
AKG K240 MKII Kopfhörer
Preis/Leistungsverhältnis scheint zu stimmen.
Nachteil: halboffener Kopfhörer, kann bei Aufnahme evtl. stören.
Tascam DR40 Recorder
Tragbarer Rekorder für den rasenden Reporter (oder Konzertmitschnitt) mit zwei eingebauten Mikros, XLR-Anschlüsse für 2 externe Mikros mit Phantomspeisung (!)
Nachteil: zu groß für die Jackentasche, teuer.

Mit USB-Mikros möchte ich nicht anfangen. Wenn die gut sind, kosten sie genauso viel wie die »normalen« , will man später auf »richtige« Technik umsteigen, geht das nicht.

Umfrage: Sidebar oder nicht?

Lieber Leser, ich kann mich gerade nicht entscheiden. Deshalb frage ich Dich: Was findest Du besser? Variante 1 mit Sidebar oder Variante 2 ohne Sidebar? Beide Bilder kann man für eine größere Ansicht anklicken.

Schreib mir doch bitte kurz Deine Meinung. Danke!

Variante 1 mit Sidebar

Screenshot Variante 1

Variante 2 ohne Sidebar

Screenshot Variante 2