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Ubuntu 11.04 Unity Anmeldeklang deaktivieren

Logo Diese Fanfare nach der Benutzeranmeldung nervt. Dabei ist das Abschalten unter Unity so einfach, wenn man es weiß: auf das Schaltersymbol rechts oben klicken, Systemeinstellungen / Persönlich / Startprogramme / "Gnome Login Sound" Häkchen entfernen.

Seltsame Logik, dass man für den Unity-Desktop die entspechende Gnome-Einstellung benutzt.

imgddd.net

Bei der letzten c't war eine bootfähige CD mit dem vielgeschmähten Ubuntu 11.04 dabei. Auf meinem kleinen Bildschirm gefällt mir der neue Desktop Unity recht gut, testweise schaue ich mir eigene Webseiten an ... und sehe aus dem Augenwinkel, dass eine Datei imgddd.net aufgerufen wird.

HÄ? Was soll das denn sein?

Auf den ersten Blick sieht das im Quellcode der index.html wie ein Statistik-Tool-Aufruf aus. Aber unterhalb von </body>? Co-Webmaster angerufen und gefragt, ob sie irgendwas in der Richtung installiert hätten. Hat keiner. Hmm.

Die Google-Suche bemüht ... oh je. Scheint so, als sei der ftp-Zugang der Site gehackt worden. In allen index-Dateien findet sich die seltsame Zeile, dazu eine neue Datei microphones.php, die keineswegs php-Code enthält, ein neues .log-Verzeichnis, ein neues Verzeichnis guestbook ...

Praktischerweise scheinen alle Dateien am 4. Mai geändert worden zu sein. Also alle Verzeichnisse geprüft (wieder ein Argument, möglichst wenig alten Schrott herumliegen zu lassen!), Kram gelöscht. Passwörter gewechselt.

Unter Umständen ist einer unserer Webmaster-PCs kompromittiert. Albtraum.

Der russische Sicherheitsfachmann Denis Sinegubko erläutert die Funktionsweise des Hacks und wie man die Malware los wird in seinem Blogbeitrag Thousands of Hacked Sites Seriously Poison Google Image Search Results.

PS: Wenn ich es mir recht überlege, scheint eine Brute-Force-Attacke auf das FTP-Passwort am wahrscheinlichsten. Das war wohl zu simpel. Man sollte Ratschläge nicht bloß schreiben, sondern auch befolgen!

Piwik, s9y, 404

Anmerkung: Dieser Artikel ist von 2011. Ich kann nicht garantieren, dass das noch so funktioniert.

Um eine eigene 404er-Error-Seite von s9y geliefert zu bekommen, kann man auch das Plugin »Statische Seiten «(serendipity_event_staticpage) verwenden. Dort gibt es die Option »Diese Seite als 404-Fehler-Seite definieren«. Damit erspart man sich die Fummelei im Code und es funktioniert auch nach einem Template-Wechsel.


Um 404er-Fehlermeldungen mit Piwik in Serendipity (s9y) zu überwachen, ist Handarbeit nötig.

Achtung: vorm Ausprobieren unbedingt die index.tpl sichern! Bei Fehlern kann man sich wunderbar das Template zerschießen!

Außerdem wichtig: s9y verwendet in den tpl-Dateien Smarty-Code. Deshalb muss man die eckigen Klammern des Piwik-Codes durch {ldelim} bzw. {rdelim} ersetzen (siehe ldelim, rdelim bei Smarty, evtl. ist es einfacher, am Piwik-Codeanfang {literal} und am Ende {/literal} einzufügen).

Standardmäßig gibt es keine 404er Seite in s9y. Bei ungültigen URLs wird immer die Index-Seite angezeigt. Weil mir das nicht gefällt, habe ich irgendwann in meinem Template folgendes in die index.tpl eingebaut (der Teil mit» if $view == "404"«) bis »{/if}«:


<div id="content">
{if $view == "404"} {* begin 404 *}
<h2>404 - Adresse nicht gefunden<h2>
<p>Ooops, da ist etwas schief gegangen. Der Artikel wurde nicht gefunden, sorry.</p>
<p>Vielleicht hilft ein Blick ins Archiv?</p>
{else}
{$CONTENT}
{/if} {* end 404 *}
</div><!-- end content -->

 

Wo man das einfügt, hängt natürlich vom verwendeten Template ab. Bei mir steht der Hauptinhalt in einem div names content.

Damit Piwik die 404er-Meldungen überwacht, ist laut FAQ eine Codeergänzung auf der 404er Seite nötig. Weil das bei s9y alles über die index.tpl gesteuert wird, muss man an zwei Stellen basteln.

Im Header muss der Titel angepasst werden, damit man in der Statistik den Seitentitel »Error 404 ...« gezeigt bekommt:


<head>
<title>{if $view == "404"}Error 404 {/if} {$head_title|@default:$blogTitle} ...

 

und beim Piwik-JS müssen ein paar Zeilen ergänzt werden, auch hier wieder erkennbar am »if $view == "404":«


var piwikTracker = Piwik.getTracker(pkBaseURL + "piwik.php", 1);
   {if $view == "404"}{* Abschnitt zum Tracken von 404er Fehlern *}
piwikTracker.setDocumentTitle('404/URL = '+String(document.location.pathname+document.location.search).replace(/\//g,"%2f") + '/From = ' +
String(document.referrer).replace(/\//g,"%2f"));
  {/if}
piwikTracker.trackPageView();

 

Wenn alles geklappt hat, sieht man in Piwik unter "Aktionen / Seitentitel" Daten über den Aufruf der 404-"Seite". Beim Testen dran denken, ob man in seinem Browser eventuell das Piwik-Cookie gesetzt hat (Einstellungen / Benutzereinstellungen), damit die eigenen Seitenaufrufe nicht in der Statistik landen. Und ob man die Statistikaktualisierungsintervalle unter "Einstellungen / Allgemeine Einstellungen" von 10 Sekunden auf einen höheren Wert gestellt hat.

60 Jahre Cinerama

Schon lange vor dem aktuellen 3D-Boom haben sich Kinomacher den Kopf zerbrochen, wie sie das Erlebnis noch großartiger machen könnten. Ein Verfahren ist das 1952 vorgestellte Cinerama. Drei 35-Millimeter-Projektoren projizieren gleichzeitig auf eine tiefgekrümmte Bildwand. Dadurch entsteht ein Bild im Verhältnis 2,76:1. Die Bildwand selbst besteht aus vielen etwas mehr als zentimeterbreiten Streifen, die einzeln auf den jeweiligen Projektor ausgerichtet sind.

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte: eine Schemazeichnung gibt es bei der englischsprachigen Wikipedia, Fotos aus dem Kino in Bradford bei in70mm.com.

Foto
Fenster zum Vorführraum in Bradford
Um Material für drei Projektoren zu bekommen, musste man natürlich mit drei gekoppelten Kameras drehen. Extrem mühsam und aufwendig! Dazu die notwendigen Umbauten in den Kinos, die 3 Vorführräume, ebensoviele Vorführer und Projektoren (in Zeiten vom Überblendbetreib sogar 6!) brauchten, dazu die spezielle Bildwand ... kein Wunder, dass es nur noch ein einziges Kino in Europa gibt, das Cinerama vorführen kann: das »Pictureville« in Bradford.

Und weil Cinerama 2012 sein 60. Jubiläum feiert, wird das nächste Widescreen Weekend im März ganz im Zeichen dieses Formats stehen. Wolfram Hannemann hat einen netten Werbefilm gemacht:

PS: damit alle geplanten Filme wirklich vorgeführt werden können (von einem Film lagert die einzige noch existierende Kopie in Australien), ist das Festival auf Spenden angewiesen.

Piwik Analytics

Bei meinem Wechsel zu Uberspace habe ich all meine Webseiten (u1amo01, im-kino-gesehen, kursax und dieses Blog) in einen Uberspace namens u1amo01 gestopft. Der Vorteil ist ein Account für alles, eine Überweisung etc. Ein Nachteil sind die daraus resultierenden Serverlogs. Für eine Auswertung mit Webalizer nicht zu gebrauchen. Wobei ein besonderes Problem meine geänderten Blogadressen sind: früher blog.u1amo01.de, seit Monaten u1amo01.de/blog (ein entsprechender Eintrag in der htaccess leitet zuverlässig auf die neuen Adressen um).

Logo Eine Lösung wäre, das alles auf einzelne Uberspaces zu verteilen, die andere probiere ich gerade aus: Piwik. Open-Source-Software, die für mich als bisherigem Webalizer-Nutzer geradezu unglaubliche Zugriffsstatistiken liefert, in denen man sich verlieren kann. Und weil das auf dem eigenen Webspace läuft, muss man sich weniger Gedanken um Datenmissbrauch machen.

Voraussetzung ist mindestens PHP 5.1 und eine MySQL Datenbank. Installiert ist das in wenigen Minuten. Dabei wird ein Javascript-Codeschnipsel generiert, den man in die zu überwachende Webseite einbauen muss. Für viele CMS gibt es Plugins. Für das hier genutzte Serendipity (s9y) noch nicht (geplant für die nächste Version).

Logo s9y Ich hab's von Hand im aktiven Template in der index.tpl nach dem Footer eingebaut. Vorsicht Falle: Smarty versucht die Klammern { und } zu interpretieren – anschließend sieht man beim Blogaufruf eine leere Seite ohne Quellcode. Deshalb alle Klammern im Javascript durch {delim} bzw. {rdelim} ersetzen (Siehe s9y-Forum).

Damit man gar nicht erst Daten sammelt, die missbraucht werden könnten, aktiviert man im Piwik-Dashboard über Einstellungen / Plugins AnonymizeIP. Damit wird der letzte Teil der IP-Adresse der Besucher anonymisiert (80.122.145.123 wird als 80.122.145.0 gespeichert).

Vielen Dank an Jonas vom Uberspace-Support für die Unterstützung!

The Wrath of Khan - Extended!

»If you do not own it, you are an idiot. Period.«
Five Thoughts About FSM's Star Trek II: The Wrath of Khan

Ganz so hart wie Neil Shurley würde ich es nicht ausdrücken. Aber recht hat er! Schon vor Jahren hatte ich mir die CD vom zweiten Star-Trek-Film gekauft. Großartiger Soundtrack von James Horner! Meiner bescheidenen Meinung nach der beste der ganzen Enterprise-Reihe.

Ein bischen enttäuscht war ich damals, dass das bei Spocks Trauerfeier gespielte »Amazing Grace« nicht auf der Scheibe war – für mich ist das einer der emotionalsten Kinomomente überhaupt gewesen. Hab' Rotz und Wasser geheult ...

Bild Was ich nicht bemerkt hatte: schon seit 2009 gibt es die »Newly Extended Edition« von FSM bzw. Rhino. Und da ist neben vielen bisher unveröffentlichten Stücken (23 statt 9 Titeln!) endlich »Amazing Grace« dabei. Und ein liebevoll gestaltetes achtundzwanzigseitiges Booklet. Hurra!

Zu beziehen z. B. über jpc.de