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Adventskalender für Webdesigner

A propos Jason Santa Maria: beim Suchen bin ich über 24ways.org gestolpert, einen Adventskalender für Webdesigner.

Und dort gibt es einen interessanten Beitrag von Jason, der sehr gut für die Bandchronik passt. Hab mal schnell ein Muster zusammengeklopft, nur so als Beispiel, was man damit im Handumdrehen anstellen kann.

aktuell
Entwurf mit Grid
Entwurf

Trend?

Schon vor vielen Monaten hat Jason Santa Maria seine Website radikal verändert. Anstelle eines durchgängigen Layouts für alles hatte jeder Bereich plötzlich ein anderes Aussehen. Mittlerweile hat das jeder einzelne Blogartikel.

Am Anfang dachte ich noch »Hey, was für eine bescheuerte Idee!«. Das hat sich nach einiger Zeit geändert; und auch dieser Artikel »Stop designing Websites, start designing posters« hat mich ins Grübeln gebracht.

Die Seite der Big Band ist mir schon eine Weile zu langweilig, die repräsentiert optisch eher einen Haufen Beamter als ein Rudel, ähm, von Individualisten, das mit Begeisterung eine Musikrichtung pflegt, die ziemlich ausser Mode ist.

Ich hab mal versucht, erste Entwürfe zu basteln. Natürlich kann ich keine Saxophonistin auf die Eingangsseite nehmen, da meutern die Blechbläser. Das ist nur mal so eine Idee: ein Musiker oder eine Gruppe neben dem Text; vielleicht auch einfach nur Instrumente. Kann ja beim Workshop fotografieren, was noch fehlt.

Vielleicht hat ja einer der Mitleser eine Meinung zu alledem ;-)

Aktuelles Layout
Idee Homepage
Idee Terminplan

Jetzt mit Fotos

Zur Vorbereitung auf »Jazz an Neujahr« gehört auch eine entsprechende Ankündigung auf der Band-Website mit Infos und Fotos der Gäste.

Beim Recherchieren bin ich auf ein tolles Foto von Frederik Köster gestoßen, das Manfred Rinderspacher gemacht hat. Also habe ich höflich beim Fotografen nachgefragt, ob ich das Foto auf der Website verwenden dürfe und was das kosten würde. Gegen einen kleinen Obulus, den ich gestern überbracht habe, dürfen wir :-)

Damit sieht die Konzertankündigung doch gleich viel besser aus! Und von Bernhard Pichl habe ich ein Bild in unserem Archiv gefunden. Ist doch gut, wenn beim Workshop zwischen Weihnachten und Neujahr fotografiert wird (siehe z. B. die Bilder von 2008).

Konzertberichte

Nachdem ich lange überhaupt kein Konzert mehr besucht hatte, war ich jetzt bei zwei Veranstaltungen hintereinander. Zuerst am Sonntag beim Heidelberger Jazzclub, bei dem das Duo Nils Wogram (Posaune) / Simon Nabatov (Klavier) auftrat.

Eines der wichtigsten Elemente des Jazz ist Kommunikation, und das konnten die etwa 30 Zuhörer im DAI in Perfektion erleben. Man glaubte fast, die beiden könnten die Gedanken des anderen lesen, so gut war das Zusammenspiel. Natürlich sind beide Virtuosen auf ihrem Instrument und die gespielten Eigenkompositionen waren originell, melodiös, rhythmisch. So wünscht man sich jedes Jazzkonzert!

Am Montag dann Kontrastprogramm: Klavierabend mit Grigory Sokolov. Auf dem Programm standen zwei »Trümmer«, die normalerweise nicht gemeinsam an einem Abend gespielt werden: Franz Schuberts Sonate D-Dur op. 53 und Robert Schumanns Sonate »Konzert ohne Orchester« op. 14 in f-moll. Beide Werke stellen höchste Anforderungen (auch an das Publikum). Der reichlich gespendete Beifall wurde von Herrn Sokolov mit vier Zugaben belohnt, darunter das Prelude Nr. 15 d-moll op. 28 von Chopin, das ich noch nie so schön gehört habe; Spannungsbogen, Dynamik, Anschlag – perfekt!

Natürlich gab es bei beiden Konzerten auch Unstimmigkeiten: Herr Nabatov fühlte sich von den drei anwesenden Fotografen (einer davon ich) gestört, obwohl alle ohne Blitz und nur bei lauten Stellen fotografierten, und beschwerte sich in der Pause. Wenn ich Geld hätte, würde ich eine unhörbare Leica M kaufen.

Bei Herrn Sokolov hatte man für eine zwei Tage später stattfindende Veranstaltung bereits die Lichttechnik auf die Bühne gestellt (mit Ground Support, also in allen vier Bühnenecken Traversen, oben umlaufend Traversen mit Scheinwerfern). Häßlich und eines Künstlers dieses Ranges unwürdig.