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Fresse halten

Antwort von Herrn Eckhard Fischer (Wirtschaftsreferent der SPD-Bundestagsfraktion) auf die Ankündigung eines Internet-Nutzers, aus Protest gegen das Zugangsers Zensurgesetz künftig einen eigenen DNS-Server betreiben zu wollen:

[...] Sie hingegen haben für sich die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit sie sich weiterhin unbeschränkt, wenn Sie denn die Absicht hätten, die Vergewaltigung von Kindern betrachten können und dies auch im Bekanntenkreis weiter empfohlen. Die Kinderschänder in dieser Welt werden es Ihnen danken [...]

Eigener DNS-Server? Das scheint doch ziemlich verwerflich, wenn man Herrn Fischer glauben darf. Sodom und Gomorra.

Wie man bei evil daystar nachlesen kann, betreibt auch – die SPD einen eigenen DNS-Server. Frau von der Leyen, könnten Sie beim Koalitionspartner bitte schnellstens nach dem Rechten sehen?

Straßentheaterfestival Ludwigshafen - Fotos Teil 1

Nino G

Dieses Jahr hatte ich mir mehr Zeit genommen und war schon am Freitag mit der Kamera um 15 Uhr vor Ort.

Eine gute Entscheidung. Im Vergleich zum Samstag waren weniger Leute unterwegs und ich hatte mehr Gelegenheiten, Fotos zu machen.

A Gleezele Vayn

Trotzdem waren die festen Bühnen so umlagert, dass man lange vorher dasitzen musste, um einen guten Platz zum Fotografieren zu bekommen.

Deswegen war ich mehr in der Fußgängerzone unterwegs oder habe am Ende von Vorführungen fotografiert, zum Beispiel die Gruppe »A Gleezele Vayn«, die ihren ersten Auftritt etwas abseits absolvierte oder den Clown Stäx nach seiner Vorführung beim Autogrammschreiben.

Rhythmusclown Stäx

Die Arbeit von Georg Traber war faszinierend. Aus vielen etwa zwei Meter langen Rundhölzern und Stricken (und ohne sonstige Hilfsmittel!) baut er einen Turm. Ich habe dort ziemlich lange auf einer Bank oder auf dem Boden gesessen, um das einzufangen. Hier die Bilder vom Baubeginn.

Georg Traber
Georg Traber
Georg Traber

Weiter zum Bericht Teil 2

Kein rechtsfreier Raum

Frank hat mich überzeugt. In den Kommentaren schrieb er sinngemäß, dass man nicht müde werden dürfe, Fehler unserer Obrigkeit in Blogs zu melden. Also weiter im Text.

Frau von der Leyen erklärt dem Hamburger Abendblatt ihre weiteren Pläne bezüglich des rechtslosen Internets:

»Doch wir werden weiter Diskussionen führen, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet im richtigen Maß erhalten. Sonst droht das großartige Internet ein rechtsfreier Chaosraum zu werden, in dem man hemmungslos mobben, beleidigen und betrügen kann. «
Udo Vetter erläutert im Law blog ausführlich, was das für ein Unfug ist und nennt Beispiele aus seiner Arbeit als Strafverteidiger. Ein sehr lesenswerter Artikel. Zitat:

»:Mobben, beleidigen, betrügen. All das kann man im Internet tun. Genau so, wie man es im wirklichen Leben tun kann, zum Beispiel Angesicht zu Angesicht, per Brief, Fax oder Telefon. Aber egal, wie man es macht – es ist strafbar und wird verfolgt. Auch im Internet. Ich erlebe es als Strafverteidiger Tag für Tag, wie die Polizei akribisch jeder Anzeige wegen Verletzung der persönlichen Ehre nachgeht.«
weiterlesen »

Könnte man jetzt bitte Frau von der Leyen abwählen? Oder könnte ihr wenigstens jemand den Dienstwagen klauen?