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Spiegelung

Spiegelung

Spiegelung im Naturschutzgebiet.

Nikon F80, Nikkor 50mm, Kodak Film 100 ASA.

Western!

Am meisten freue ich mich ja auf den Western »Gunfight at the OK-Corral« beim VistaVision-Wochenende.

von links nach rechts: DeForrest Kelley, Kirk Douglas, mir leider unbekannte Person, John Sturges, Burt Lancaster
© LIFE (free for non commercial use)

Den fanden wir als Kinder im Fernsehen ganz toll. Mal sehen, wie das jetzt auf der großen Leinwand wirkt. Die Musik von Dimitri Tiomkin mag ich sehr. Der hat übrigens auch die Musik zu »The Alamo« (mit John Wayne, Richard Widmark) geschrieben, der am Freitag um 22 Uhr gezeigt wird.

Und Bordarzt Dr. McCoy in einer Nebenrolle ohne seinen Arztkittel zu sehen ist auch amüsant.

»Schauburg« Karlsruhe,
Sonntag 7. Juni 2009, 13 Uhr

VistaVision in der Schauburg

Am Wochenende 6./7. Juni 2009 findet in der »Schauburg« in Karlsruhe ein VistaVison-Wochenende statt.

VistaVision-Negativskizze, Wikimedia Commons

VistaVision wurde vom Paramount-Studio in den Fünfzigerjahren verwendet. Während beim herkömmlichen Film ein 35mm-Streifen mit vier Löchern pro Einzelbild vertikal durch die Kamera läuft, wurde bei VistaVision der Film horizontal mit acht Löchern pro Einzelbild verwendet. Durch diesen Trick erhält man ein größeres Bild auf einem 35mm-Negativ und bei der Vorführung ein (hoffentlich ;-)) besseres Bild.

Ehe ich bei den Details Fehler mache, verweise ich auf die großartige Website Widescreenmuseum.com (von der ich auch das Logo unten geklaut habe), dort gibt es ein Blatt mit den technischen Spezifikationen.

In der »Schauburg« kommen die sog. 35mm reduction prints zum Einsatz mit einem Bildverhältnis von 1.85:1 (das ist nicht so breit wie das von 20th Century-Fox entwickelte bekanntere CinemaScope mit einem Projektionsformat von 2,35:1)

Unbedingt einen Besuch wert sind die Seiten zu VistaVision mit vielen Bildern von Kameras, Fotos von Dreharbeiten, Negativscans etc.

Jetzt aber zum Programm. Bitte berücksichtigt, dass diese Streifen 50 Jahre alt sind; es ist mit Laufstreifen und Klebestellen zu rechnen, wobei die im Technicolor-Druckverfahren hergestellten Kopien die Originalfarben behalten haben sollen.

Samstag, 6. Juni 2009

12:00 Uhr König der Freibeuter
(The Buccaneer, 1958)
Deutsche Erstaufführungskopie
Cecil B. DeMille präsentiert Yul Brunner (ohne Glatze!), Claire Bloom, Charles Boyer, Inger Stevens, Charlton Heston
15:00 Uhr Geisha Boy
(The Geisha Boy, 1958)
Deutsche Erstaufführungskopie
Ein Jerry-Lewis-Film
17:00 Uhr Der Besessene
(One-Eyed Jacks, 1961)
Englische Originalfassung
Die einzige Regiearbeit von Marlon Brando. Western mit Brando, Karl Malden, Katy Jurado
20:45 Uhr Vertigo, 1958
Deutsche Fassung
70mm Kopie der Robert A. Harris Restaurierung mit dts-Ton 5.1
Thriller von Alfred Hichcock mit James Stewart und Kim Novak

Sonntag, 7. Juni 2009

11:00 Uhr Herrscher von Kansas
(The Jayhawkers!, 1958)
Deutsche Erstaufführungskopie
Western mit Jeff Chendler, Fess Parker, Nicole Maurey
13:30 Zwei rechnen ab
(Gunfight at the O.K. Corral, 1957)
Deutsche Erstaufführungskopie
Western von John Sturges mit Burt Lancaster als Wyatt Earp, Kirk Douglas als Doc Holliday, Rhonda Fleming und DeForrest Kelley (!) als Morgan Earp
16:45 Über den Dächern von Nizza
(To Catch A Thief, 1955)
Deutsche Erstaufführungskopie
Krimi von Alfred Hitchcock mit Cary Grant als Juwelendieb im Ruhestand und Grace Kelly als reicher Millionärstochter
20:00 Die Oberen Zehntausend
(High Society, 1956)
Deutsche Erstaufführungskopie
Mit Bing Crosby, Grace Kelley, Frank Sinatra sowie Louis Armstrong und seine Band

Es gibt einen Festivalpaß für 70 Euro, in dem neben dem Eintritt Imbiß, Kaffee und Kuchen und Sonntags Frühstücksbuffett enthalten sind. Natürlich gibt es für alle Vorstellungen auch Einzelkarten zu 7,50 Euro. Details demnächst bei der »Schauburg« bzw. auf in70mm.com

Außerdem findet am Freitag, den 5. Juni 2009 um 22 Uhr eine Vorführung von John Waynes Western The Alamo statt (wahrscheinlich eine ziemlich ausgeblichene Todd-AO-Kopie). Der Eintritt in Höhe von 12 Euro geht komplett als Spende an den Fonds zur Restaurierung des Films durch Robert A. Harris.

Wenn Satire zu gut ist

Ende Februar hatte ein kleiner Blogger einen Beitrag verfasst, der den Eindruck erweckte, als sei die gewählte Adresse vom BMI gesperrt worden. Viele haben gelacht und das Teil übernommen (Screenshot)

Mittlerweile hat die Obrigkeit über den Hoster diesen Kram vom Netz nehmen lassen (eigentlich hätte man die ja auch einfach auf die Sperrliste vom BKA setzen können?).

Ich zitiere aus der Stellungnahme des Hosters:

Die auf der betreffenden Domain bis zum 12.05.2009 einsehbare Webseite ahmte den Internetauftritt des Bundesministeriums des Innern nach. Die Art und Weise der Gestaltung der Webseite, insbesondere unter Verwendung des Logos des Ministeriums und des Bundesadlers, führten zu einer auf den ersten Blick für Besucher der betreffenden Webseite nicht zwangsläufig als Satire zu identifizierenden Darstellung. Daneben waren auch die Verlinkungen der Webseite so gestaltet, dass sie auf die Seiten des „echten“ Internetauftritts des Bundesministeriums des Innern verwiesen.

Die sich damit insgesamt ergebende Gefahr der Herkunftstäuschung muss die Bundesrepublik ebenso wenig hinnehmen wie jede andere Person. Aufgrund des damit einhergehenden offensichtlichen Rechtsverstoßes, der sich in diesem Fall insbesondere auch auf das mit Bußgeld bedrohte Verbot der Verwendung von Abzeichen des Bundes (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 OWiG) stützt, waren wir als Provider nach Kenntniserlangung durch die schriftlich erfolgte Aufforderung des Bundesverwaltungsamtes gezwungen, den betreffenden Internetauftritt umgehend zu sperren und vorübergehend aus dem Netz zu nehmen.

Daraus lernen wir, dass Satire im Web unbedingt mit entsprechenden Warnhinweisen (siehe rechts) zu versehen ist. Bei Mikrowellengeräten macht man das ja auch (»Nicht zur Trocknung von Haustieren geeignet!«).

Vermutlich fällt auch die Fanclubseite für Frau von der Leyen unter diese Regelung. Arglose Blogger könnten denken, sie seien auf einer offiziellen Webseite der Ministerin.

Illuminati

»Hurra, der Symbologe ist da.«

»Illuminati« (Angels and Demons), USA 2009

Regie: Ron Howard, Drehbuch: David Koepp und Akiva Goldsman nach dem Roman von Dan Brown, Kamera: Salvatore Totino, Schnitt: Daniel P. Hanley und Mike Hill, Musik: Hans Zimmer

Darsteller: Tom Hanks, Ewan McGregor, Ayelet Zurer, Stellan Skarsgård, Armin Mueller-Stahl

Der Film hat ein Problem: fast jeder hat das Buch gelesen und weiß ungefähr, was bei dieser Schnitzeljagd durch Rom kommt und wer's war. Was könnte schlimmer sein bei einem Thriller?

Trotzdem ist der Film recht unterhaltsam geworden. Und Gott sei Dank hat man auf eine extrem unrealistische Szene aus dem Buch gegen Ende verzichtet. Die Schauspieler machen ihren Job ganz passabel, mehr nicht. Einzig Ewan McGregor ragt etwas hervor. Die Musik von Hans Zimmer ist ganz nett, die Ausleuchtung fand ich recht düster, die Kopie ziemlich körnig.

Ich hätte doch den Weg nach Karlsruhe zur englischen Originalfassung auf mich nehmen sollen, die Akzente mancher Personen waren in der Synchro extrem gekünstelt. Und es würde mich interessieren, wie der Film in der digitalen Version aussieht (außerdem hat es der Vorführer geschafft, die ersten paar Minuten das Licht anzulassen, naja, vermutlich ein Vorführer für ein Dutzend Säle).

Ganz passable Durchschnittsware, die man nicht gesehen haben muss. Das Buch ist allemal spannender!

3 von 5 Sternen.

Music Trek

Wie bereits angemerkt, fand ich die Musik im neuen Star-Trek-Film etwas fad. Wie Pascal richtig bemerkte: »Weltraum ohne Hörner? Undenkbar!«

Zu diesem Thema ein paar Links:

Überhaupt war früher alles besser. Man beachte nur diese Zusammenstellung der besten Gesangs- und Tanzszenen aus der Original-TV-Serie.

Fastnacht

Fastnacht 2009

Nein, das Bild hat überhaupt nichts mit Politik zu tun. Als Angehöriger der aussterbenden Art derer, die noch mit Film fotografieren, ist man mit seinen Bildern meist etwas hinterher.

Die Hexe (?) hing während der närrischen Zeit in unserer Hauptstraße. Irgendwie makaber, finde ich.