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Details zur Wikileaks.de-Stillegung

Angesichts der Nichtereichbarkeit von Wikileaks.de (es wurde tagelang die DENIC-Transitseite gezeigt) schwappte erst eine Welle der Empörung durchs Web, die von einer Ach-wie-blöd-Welle abgelöst wurde, nachdem angeblich der Domain-Inhaber selbst schuld trüge.

Die Details kann man jetzt bei Wikileaks.de bzw. wikileaks.org nachlesen.

Seltsamerweise erhalte ich über meinen Provider immer noch die Transit-Seite angezeigt. Erst per TOR erhalte ich die richtige Seite. Bei der Gelegenheit nochmal ein Hinweis auf enigmail. Mein Schlüssel liegt auf meiner Website.

... und da ist sie wieder, die Schreibblockade.

Wenn es nichts zu schreiben gibt, schreibt man eben darüber. Aktuell ist mir der Stoff ausgegangen, die Muse macht anscheinend Osterferien, die Welt ist schlecht und überhaupt. Noch dazu sagt die Feedburner-Statistik, dass es nur noch zwei Abonennten gibt. Einer davon bin ich. Hmm. Der Teufel hole jedwede Statistik.

Kinoseiten mit Filmkritiken gibt es wie Sand am Meer (dafür im Kino umso weniger gute Filme), ebenso Infoseiten zu Serendipity, Datenschutz und Zensur. Veranstaltungshinweise zur Bigband macht freundlicherweise der Jazzblogger, der eine viel größere Reichweite hat. Und irgendwelches Computergefrickel, das notierenswert wäre gibt es auch nicht, weil mein Kram im aktuellen Zustand einfach funktioniert.

Nicht zuletzt macht es bei dem Wetter auch mehr Spaß, mit einem Glas Hefeweizen in netter Gesellschaft draußen zu sitzen. Oder einfach mit einem guten spannenden Buch.

Erfahrungsgemäß kommen nach so einem Gejammer die Themen nur so auf mich zugestürzt und es gibt mehrere Blogeinträge pro Tag ...

Wie man Trekkies glücklich macht

Der folgende Beitrag ist nur für Trekkies zu ertragen geeignet

Paramount hat ein Herz für Fans – und ein Gespür für gutes Marketing. Wie man auf Treckmovie.com nachlesen kann, wurde den Fans in Austin/Texas anstelle einer ankgekündigten zehnminütigen Preview des neuen Films und anschließender Vorführung des Klassikers »The Wrath of Khan« der komplette neue Film gezeigt. Als Sahnehäubchen wurde der »Programmwechsel« von niemand geringerem als Leonard Nimoy angesagt.

Wirklich gelungene PR.

via eayz.net

Die ideale Soundtrack-CD

Vorderseite

Nachdem ich in Frankfurt im Filmmuseum Ben-Hur gesehen hatte, spukte mir diese Fanfare im Kopf herum. Bei der Suche nach dem Soundtrack von Miklós Rózsa habe ich festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, eine vernünftige Ausgabe zu bekommen.

Ein Schweizer CD-Händler hat mich auf die Ausgabe von Rhino hingewiesen, die aus zwei CDs und einem achtundfünzigseitigen Booklet bestünde aber leider vergriffen sei. Eine Mail an Rhino hat auch nichts genutzt, die haben das zwar noch im Online-Shop, man kann es aber nicht mehr auswählen.

Rückseite

Hmm.

Durch gezieltes Suchen nach dieser Edition beim bekannten Online-Versand habe ich schließlich bei einem Dritten ein neues Exemplar bestellen können, das mittlerweile eingetroffen ist.

Und ich bin begeistert! Ich habe noch nie eine so liebevoll gemachte und umfangreiche Soundtrack-CD in der Hand gehabt.

aufgeklappt

Auf zwei CDs werden über 140 Minuten Musik geliefert, zum Teil mit alternate takes und mit Stücken, die nicht im Film verwendet wurden.

Dazu kommt das Booklet, das wirklich alles bietet, was man sich wünschen kann: ein Vorwort von Charlton Heston, Texte zur Entstehungsgeschichte, Fotos und Infos zu früheren Verfilmungen, Berichte und Fotos von der 1959er Filmproduktion (u. a. Charlton Heston und Stephen Boyd in der Arena - auf einem Fahrrad und einem Motorroller!), Texte über den Komponisten und eine Aufstellung aller an den Aufnahmen beteiligten Musiker.

das Booklet

Schließlich noch eine Inhaltsangabe des Films mit Hinweisen, welcher Titel des Soundtracks wann eingebaut ist. Da die Stücke auf den CDs entsprechend der Abfolge im Film angeordnet sind, kann man gemütlich im Sessel sitzen, die Handlung nachlesen und die Musik hören - wunderbar.

Bei so viel Licht muss es auch ein wenig Schatten geben. Wenn man sehr aufmerksam zuhört, kann man bei einigen Titeln nach dem Ende der Musik ein kurzes Geräusch hören. Klingt in etwa so, wie wenn man beim Aufnehmen von der Schallplatte noch das Abheben des Tonarms mit aufgenommen hat.

Booklet innen

Außerdem fehlt bei zwei Tracks am Ende vielleicht eine halbe Sekunde; das klingt ein wenig »abgewürgt«. Angesichts der Mühe, die man sich mit allem anderen gemacht hat, haben mich diese kleinen Patzer im Studio überrascht.

Aber das sind Kleinigkeiten. Viel trauriger ist es, dass diese wunderbare Ausgabe vergriffen ist. Bleibt zu hoffen, dass irgendwann eine Neuausgabe auf den Markt kommt. Immerhin ist der Film just 50 Jahre jung; das wäre doch ein guter Anlass. Und noch besser, wenn endlich eine vernünftige neue Kopie des Films erstellt würde.

Save IE6!

Ein Anliegen, das alle betrifft, die sich auch nur ein wenig mit Webdesign beschäftigen: Rettet den Internet Explorer Vers. 6.

Gründe gibt es viele:

  • Proven technology. It’s been around since 2001.
  • NO bugs.
  • No unnecessary features that use up valuable screen space, such as tabs.
  • Handles GIF transparency.
  • First with AJAX technology (XMLHttpRequest, available since IE5).
  • Renders all pages as they are supposed to look by the only standard that really matters.
  • Consistent rendering of pages makes it the web designer’s best friend.
  • The most aesthetically pleasing web browser logo.
  • Highly secure (has received lots of security updates).
  • Clear interface.

Danke für diesen wichtigen Link, Mark!