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Garten!

Garten

Wenn es im Garten so aussieht, will man keine langen Blog-Einträge schreiben ;-)

(Ok, das Bild ist schon zwei Wochen alt, aber es blüht wirklich an allen Ecken und Enden und Bienen und Hummeln liefern mit ihrem Brummen ein angenehmes Hintergrundgeräusch).

Nikon F80, Nikkor 85mm, Kodak Film 200 ASA

Endlich Ordnung im Netz

Unsere Bundesregierung sorgt für Ordnung im Netz. Endlich wird ein Online-Schutzwall errichtet, der uns vor all dem Dreck und Schmutz aus dem rechtsfreien Internet bewahren wird.

Seien wir doch mal ehrlich: diese angebliche Freiheit wird völlig überbewertet. Statt endlose Stunden im miefigen Kämmerlein vor Blogs mit Inhalten höchst zweifelhafter Natur (von Nicht-Journalisten! Skandal!) oder gar Killerspielen zu verbringen, sollte man sich lieber ein ordentliches Hobby suchen. Etwas mit körperlicher Betätigung an der frischen Luft, zusammen mit anderen. Wie wärs mit einem Schützenverein?

Nebenbei werden die Synergieeffekte erheblich sein, wenn der Datenverkehr endlich zentral protokolliert wird. Diese ganzen dezentralen amateurhaften Aktionen bei Bahn, Telekom usw. können viel effektiver von einer Behörde übernommen werden. Damit schafft der Staat sogar Arbeitsplätze!

Passwortprobleme werden der Vergangenheit angehören. Hat man sein Twitter-, Xing- oder Facebook-Passwort vergessen – eine kurze Anfrage beim BKA regelt das! Toll, ne?

Mir selbst fällt es leider immer noch manchmal ein bischen schwer, den großen Bruder zu lieben. Gott sei Dank wird einem durch Plakate geholfen. Die Genossen der Zenzizenzic Armee Fraktion haben bereits vorab ein Plakat der Kampagne (siehe ganz oben links) für ein besseres Internet erhalten.

Sehr gut, weiter so!

Fotos der Bigbandnight online

Holger Knecht hat bei der Bigbandnight am 19. April 2009 fleißig fotografiert und die Bilder bereits online gestellt (siehe auch seinen Eintrag im Weblog von Pfalzfotos.de)

Die IKS-Bigband hat die rot-weißen Notenpulte, Big Stuff die weißen mit blauer Schrift und die Gruppe ohne sowas sind wir ;-)

Bilder von der am Anfang aufgetretenen Mußbacher New-Brass-Bigband kann ich gegen Ende der Woche beisteuern; Filmentwicklung dauert eben etwas länger ;-)

Ach ja, und wer sich fragt, wer denn der Tenorist ist, der an Stelle von Michael Gilb die Soli bei uns gespielt hat: das ist Fred Setzkorn, der u. a. bei der Mannheimer »Big Band 70« ins Horn stößt.

Crank 2

Völlig überdrehter, brutaler, sexistischer, politisch unkorrekter aber extrem unterhaltsamer Trash, neben dem ein Tarantino-Streifen wie ein beschaulicher Familienfilm wirkt. Von der Optik eher Videospiel als Kinofilm, die Story keine richtige Fortsetzung, sondern eher eine durchgeknalltere Neuverfilmung von Teil 1.

Der Titel bringt es auf den Punkt: Crank hoch 2.

4 von 5 Sternen

Wie man mit Debian den FoeBuD-DNS-Server benutzt

Zensursulablone von maha

Ich wollte, meine Artikel wären immer so überlegt und sachlich wie die von Christian unter ... ach, nichts. Im Beitrag Big Mother keeps watching weist er auf eine Aktion des FoeBuD e.V. hin, der einen zensurfreien DNS-Server aufgesetzt hat.

Der Chaos-Computer-Club hat ja schon vor Jahren Anleitungen veröffentlicht, wie man damit umgeht. Mit Linux ist das kinderleicht, also Root-Terminal geöffnet, resolv.conf editiert, neu gestartet – und es passiert nichts.

Eh?

Verflixte Automatisierung. Alle Netzwerkdaten werden bequem per DHCP geholt, auch die DNS-Adressen. Grmpf. Im Debianforum wurde mir dann schnell weitergeholfen.

So gehts:

  1. Unter Anwendungen/Zubehör ein root terminal öffnen
  2. im Lieblingseditor die Datei /etc/dhcp3/dhclient.conf aufrufen
  3. beim Abschnitt request den Eintrag domain-name-servers entfernen
  4. in der Zeile # prepend domain-name-servers ... das Kommentarzeichen (#) löschen und dahinter die DNS-Server-IPs eintragen: prepend domain-name-servers 85.214.73.63;
  5. mit einem Komma getrennt kann man einen zweiten Server eintragen, falls der erste einmal ausfällt: prepend domain-name-servers 85.214.73.63, 123.456.78.9; (die zweite Adresse ist ein Muster)
  6. anschließend nach Neustart im network-manager nachsehen, welcher Server tatsächlich genutzt wird
  7. das geht auch mit nslookup google.de, im Ergebnis steht dann die IP des DNS-Servers und darunter die IP von google.de

Für Ubuntu-Nutzer gibt es auch eine schöne Anleitung

ACHTUNG: man sollte wissen, was man macht. Wenn man sich vertut, kommt man anschließend nicht mehr ins Internet und muss sehen, wie man die Änderungen zurückdreht. Ich übernehme keinerlei Haftung bei irgendwelchen Schäden. (Ich hasse solche Disclaimer ...)

PS: ausserdem sollte man sich das ganze lokal gut notieren. Wenn die manuell eingetragenen DNS-Server beide nicht funktionieren, muss man auch wissen, wie man das rückgängig macht, um z. B. an eine aktuelle IP-Adresse des DNS-Servers des eigenen Providers zu kommen.

Nachtrag vom 04.09.2009
Weil alle Webanwendungen recht zäh liefen, habe ich die Änderung zurückgedreht. Mit dem DNS-Server meines Providers geht alles Ratzfatz. Anscheinend ist der Server beim FoeBuD ein bischen überlastet.