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Debian 5.0 - Lenny ist stable

Ohne dass ich es bemerkt habe (ein gutes Betriebssystem sollte unbemerkt zuverlässig im Hintergrund arbeiten), wurde planmäßig am 14. 2. 2009 die bisherige Debian Gnu/Linux Version »Lenny« vom Status testing auf stable gesetzt.

»Debian GNU/Linux ist ein freies Betriebssystem, das von mehr als tausend Freiwilligen aus der ganzen Welt entwickelt wird, die über das Internet zusammenarbeiten. Debian widmet sich der Freien Software; seine nicht-kommerzielle Natur und sein offenes Entwicklungsmodell machen es einzigartig unter den GNU/Linux-Distributionen.«

Ich verwende Lenny ohne Probleme seit Juni 2008. Den Wechsel von Ubuntu zu Debian habe ich nie bereut (Ubuntu ist ja Debian mit ein paar grafischen Verschlimmbesserungen). Debian ist nicht wirklich schwieriger; vielleicht muss man ab und zu ein bischen mehr nachlesen.

Schöne Software.

Ryans Tochter

»Unemployment is a dangerous occupation!«
Father Collins

»Ryans Tochter«
(Ryan's Daughter), UK 1970
Darsteller: Sarah Miles, Trevor Howard, Robert Mitchum, Christopher Jones, John Mills, Barry Foster, Leo McKern
Regie: David Lean
Buch: Robert Bolt
Kamera: Freddie Young
Musik: Maurice Jarre

Trailer bei IMDB

In einem kleinen irischen Dörfchen zur Zeit des Osteraufstands 1916 lebt Rose (Sarah Miles), die Tochter des Pubbesitzers Ryan (Leo McKern). Sie träumt von einem interessanten Leben, schwärmt für den viel älteren, verwittweten Dorfschulmeister (Robert Mitchum) und heiratet ihn schließlich, obwohl der Lehrer nicht so recht überzeugt ist, dass das gut gehen wird.

Es geht auch wirklich nicht lange gut. Rose ist unzufrieden, ohne recht zu wissen, was ihr fehlt. Das kann sie jedoch nur gegenüber dem Pfarrer Collins (Trevor Howard) eingestehen. Als sie den neu in den Ort abkommandierten englischen Kriegshelden Doryan (Christopher Jones) kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn.

"Ryans Tochter" vollständig lesen

The International

Das einzige, was man als Regisseur wirklich können muss, ist, sich ein gutes Team zu suchen. Und eine gute Besetzung. Beim Rest kann man mogeln.
Tom Tykwer

»The International«
Darsteller: Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl, Ulrich Thomsen, Brian F. O'Byrne, Michel Voletti, Patrick Baladi, Alessandro Fabrizi
Director: Tom Tykwer
Buch: Eric Singer
Director of Photography: Frank Griebe
Schnitt: Mathilde Bonnefoy
Production Design: Uli Hanisch
Musik: Reinhold Heil, Johnny Klimek und Tom Tykwer

Trailer bei YouTube

Anke Gröner wurde einmal für das Schreiben von Filmkritiken der Rat gegeben, einfach die Geschichte nachzuerzählen. Das ging mir durch den Kopf, als ich nach »The International« nach Hause gefahren bin. Nur: es klappt nicht. Die Story läßt sich nicht zusammenfassen, dazu ist sie zu diffus. Ein Ermittler von Interpol sammelt Material gegen eine Bank (oder gegen den Chef? oder gegen den Vorstand?) und immer, wenn er etwas in Händen zu haben glaubt, verschwinden Beweise, werden Akten »korrigiert«, sterben Zeugen.

"The International" vollständig lesen

In 70mm: Ryans Tochter

Der Komponist Maurice Jarre (» Musik bei last.fm hören) wird heute im Rahmen der Berlinale für sein Lebenswerk geehrt. Gleichzeitig läuft dort als Retrospektive »70mm - Bigger than Life«. Zu dumm, dass Berlin so weit weg ist. Zum Glück gibt es Trostpflaster ;-)

In ihrer kleinen Reihe »A Tribute to Maurice Jarre« zeigt die »Schauburg« Karlsruhe vier Filme in 70mm.

Den Anfang macht am nächsten Sonntag, den 15. Februar um 15 Uhr »Ryans Tochter« (»Ryan's Daughter« - GB 1970).

Regisseur David Lean drehte diesen Film in Irland mit seinem bewährten Team, mit dem so großartige Filme wie »Doktor Schiwago« und »Lawrence von Arabien« entstanden sind: Robert Bolt schrieb das Buch, Freddie Young war Director of Photography und die Musik stammt natürlich von Maurice Jarre. Schauspieler: Robert Mitchum, Trevor Howard, Christoper Jones, John Mills, Leo McKern, Sarah Miles, Barry Foster.

Der Film erhielt den Oscar für die beste Kamera. John Mills wurde mit dem Oscar und dem Golden Globe als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Wir zeigen eine Erstaufführungskopie von 1970 (mittel gefadet, mechanisch in gutem Zustand), deutsche Synchronfassung.

via Filmvorführer-Forum

Gute Suchfunktion ist wichtig

Weil ich gestern sowieso in der großen Buchhandlung war, wollte ich »70mm« bestellen. Sollte auch ohne ISBN kein Problem sein (beim Internetversender liefert die Suche nach »70mm« genau den gewünschten Buchtitel als Treffer, sogar mit Hinweis, dass er gegen Aufschlag am nächsten Tag im Briefkasten liegen könnte).

Dachte ich. Weit gefehlt. Nach einer längeren Suche am Bildschirm schüttelte die Mitarbeitern im Laden den Kopf und meinte, dass sie nichts finden würde. Kann nicht sein, sagte ich und brummte, dass es bei DEM Internetversender schließlich vorrätig sei. Daraufhin suchte sie weiter und fand den Artikel schließlich. Allerdings konnte sie mir nicht sagen, ob er auch lieferbar sei, das müsse sie separat anfragen und würde sich dann telefonisch bei mir melden.

Künftig werde ich also bei Amazon die ISBN-Nr. abschreiben oder der Versuchung erliegen, gleich online zu bestellen.

Nachtrag:

Nach zwei Werktagen nachgefragt: man hätte erfolglos versucht, mich zu erreichen, das Buch sei zur Zeit nicht lieferbar. Eine Vormerkung ohne Terminzusage habe ich dankend abgelehnt. Und eine Bestellung beim Onlineversender ausgefüllt. Wenn alles klappt, ist das Teil in zwei Tagen hier. Grrrr.

Datenschutz Teil 1 - Passwort

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Johannes 1.1

Allerorten Klagen über mangelnde Datensicherheit. Zeit für eine Artikelreihe. Keine Panik, das wird nichts tiefschürfendes. Das können die Experten wie Ravenhorst oder Danisch viel besser. Hier soll es nur um Schlagworte und ein paar kurze Hinweise dazu gehen.

Der erste Begriff: Passwort bzw. neudeutsch (english spoken) Password.

Dazu gibt es einfache Grundregeln:

  • Passwörter sind wie Unterhosen: man muss sie regelmäßig wechseln.
  • keine Wörter benutzen, die in einem Wörterbuch vorkommen, sonst geht es Euch wie unserem Bundesinnenminister mit seinem Passwort »Gewinner«. Auch Wörter mit Zahlen am Ende wie »Geheim007« sollen leicht knackbar sein.
  • Jedes Passwort nur für ein System benutzen. Wird ein System wie z. B. wer-kennt-wen gehackt, ist nicht gleich alles in Gefahr.

Dass man nicht den eigenen Namen, den von Frau, Kind, Hund, Hamster nimmt, sollte seit Wargames jeder wissen. Gute Tipps zum Thema findet man unter Kleine Anleitung für das Ausdenken sicherer Passwörter. Alt, aber immer noch gut.

A propos, auch der im System verwendete Benutzername kann helfen, Angriffe zu erschweren. Mein Blog-Account ist z. B. weder Klaus noch u1amo01 ;-)

Unwichtige Anmerkungen

Mittlerweile habe ich das Blog doch auf das Theme »Base« umgestellt.

Nicht das die Optik besonders wichtig wäre. Die meisten Blogleser nutzen sowieso einen Feedreader und bekommen davon gar nichts mit.

Ein paar Kleinigkeiten werden noch geändert, z. B. die Überschriften sollten eigentlich schwarz sein, die Linien (für die Kurzsichtigen) ein wenig kräftiger und so weiter.

Was ich aber nicht machen werde: keine Behebung von Darstellungsproblemen im IE6 (beispielsweise laufen Beiträge mit Fotos bei zu schmalem Fenster ineinander etc.). Es gibt mittlerweile genug Alternativen wie Firefox oder Opera (sogar vom USB-Stick lauffähig), da habe ich keine Lust mehr, mir den Kopf für diesen Sondermüll von Microsoft zu zerbrechen.