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404-Seite für Serendipity

Mich hat ja immer wieder irritiert, dass Serendipity (die hier verwendete beste Blog-Software der Welt) bei falschen Adressen einfach die Startseite zeigt. Matthias hat mir verraten, wie er das bei sich gelöst hat. Und damit ich es beim nächsten Themewechsel ;-) noch weiß, schreibe ich es hier auf. Hat auch den Vorteil, dass Tante Google das Backup davon übernimmt.

Einfach in der index.tpl folgenden Kram einbauen:

{if $view == "404"}

hier dann den Text für die Fehlermeldung einbauen, siehe z. B. blog.u1amo01.de/blafasel.html

{else}
{$CONTENT}
... und alles was da rein gehört

am Schluss das Schließen des ifs nicht vergessen:
{/if}

Geplante Events in der Schauburg, Karlsruhe

Bischen viel Beiträge über Filme und Kinos, eh? Naja. Bezahlt werde ich dafür nicht. Ich freue mir bloß ein Loch in den Bauch, diese Klassiker auf einer großen Leinwand sehen zu können. Im großen Saal der Schauburg, dem Cinerama, sind das 17 x 7 Meter.

Ich habe ein paar Andeutungen über ein Widescreen-Wochenende in der Karlsruher Schauburg mitbekommen. Soll am ersten Juni-Wochenende stattfinden mit den Schwerpunkten VistaVision und Perspecta (ein Tonaufzeichnungssystem). Geplant ist bisher die Vorführung von Alfred Hitchcocks »Vertigo«, »High Society« mit Bing Crosby, Grace Kelly, Frank Sinatra und Louis Armstrong sowie »Krieg und Frieden«.

Eine zuverlässige Quelle ist die Seite in70mm.com von Thomas Hauerslev.

Erläuterungen zu den Verfahren gibt es hier

Für das erste Oktoberwochenende ist das 5. Todd-AO-Festival geplant. Bisher steht für das Programm nur Solomon und Sheba fest. Siehe dazu auch die Festival-Seite von in70mm.com

Und am ersten Juni-Wochenende 2010 wird es laut: dann stehen die Sensurround-Filme »Erdbeben«, »Die Schlacht um Midway «und »Kampfstern Galactica« auf dem Plan. Mit vielen Lautsprechern und Subwoofern. Irgendwo habe ich gelesen, dass früher bei Vorstellungen der Putz von der Decke rieselte.

Bigger Than Life in Frankfurt

Wer sich wie ich darüber geärgert hat, das die 70mm-Retrospektive bei der Berlinale zu weit weg war, hat jetzt die Chance, einen Teil der Beiträge vom 13. bis 17. März 2009 in Frankfurt zu sehen, wenn auch nur in einem mittelgroßen Kino (143 Sitzplätze, Leinwand 7x3 m).

Das Kino im Deutschen Filmmuseum zeigt unter anderem:

Lawrence of Arabia
GB 1962, Regie David Lean
mit Peter O'Toole, Omar Sharif, Sir Alec Guiness, Anthony Quinn
Musik Maurice Jarre
ausgezeichnet mit 7 Oscars für bester Film, Regie, Szenenbild, Kamera, Schnitt, Musik und Ton
Freitag, 13.03.09, 20 Uhr
OF, restaurierte Fassung von 1989
West Side Story
USA 1960/61, Regie Robert Wise, Jerome Robbins
mit Nathalie Wood, Richard Beymer, Russ Tamblyn
Musik Leonard Bernstein
ausgezeichnet mit 10 Oscars für bester Film, Regie, bester Nebendarsteller, beste Nebendarstellerin, Kamera, Kostüme, Szenenbild, Musikbearbeitung, Ton und Schnitt
Samstag, 14.03.09, 17:30 Uhr
OF
2001: A space odyssee
GB 1968, Regie Stanley Kubrick
mit Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester
ausgezeichnet mit dem Oscar für Spezialeffekte
Samstag, 14.03.09, 20:30 Uhr
OF
Ben-Hur
USA 1959, Regie William Wyler
mit Charlton Heston, Jack Hawkins, Stephen Boyd
Musik Miklós Rózsa
ausgezeichnet mit 11 Oscars für bester Film, Regie, Hauptdarsteller, Nebendarsteller, Schnitt, Kamera, Szenenbild, Kostümdesign, Ton, visuelle Effekte
Sonntag, 15.03.09, 12 Uhr Matinee
OF
Flying Clipper
BRD 1962, Regie Herrmann Leitner, Rudolf Nußgruber
Dokumentarfilm
Sonntag, 15.03.09, 17:30 Uhr
OF, neue Kopie
Cheyenne Autumn
USA 1964, Regie John Ford
mit Richard Widmark, Carroll Baker, Karl Malden, Ricardo Montalban, Dolores Del Rio, James Stewart
Musik Alex North
Sonntag, 15.03.09, 20:30 Uhr
OF
Cleopatra
USA 1963, Regie J. L. Maniewicz
mit Elisabeth Taylor, Richard Burton, Rex Harrison
Musik Alex North
ausgezeichnet mit 4 Oscars für Ausstattung, Kamera, Kostümdesign, Spezialeffekte
Montag, 16.03.09, 19 Uhr und Mittwoch, 18.03.09 19 Uhr
OF, restaurierte Fassung von 2006
Play Time
F 1967, Regie Jaques Tati
Dienstag, 17.03.09, 20:30 Uhr
OF, restaurierte Fassung von 2002

Das komplette Programm und weitere Infos beim Deutschen Filmmuseum.

Verwendung der Logos mit freundlicher Genehmigung von Thomas Hauerslev, in70mm.com

96 Hours

»96 Hours « (Taken, Frankreich, 2008)
Darsteller: Liam Neeson, Famke Janssen, Maggie Grace, Katie Cassidy, Holly Valance, David Warshofsky
Regie: Regie: Pierre Morel
Drehbuch: Luc Besson, Robert Mark Kamen
Kamera: Michel Abramowicz
Musik: Nathaniel Mechaly
Schnitt: Frédéric Thoraval

Trailer bei Youtube

Die Tochter eines geschiedenen CIA-Agenten im Ruhestand wird auf einem Paris-Trip von albanischen Mädchenhändlern gekidnappt. Papa macht sich auf den Weg und masakriert brutal und gnadenlos jeden, der ihm in die Quere kommt.

Routiniert inszeniert, Stunts und Actionszenen auf hohem Niveau. Leider auch die Gewaltsszenen, die in dieser Härte nicht nötig wären und den Protagonisten unsymphatisch machen. Mir völlig unverständlich wie der Film FSK 16 bekommen hat.

Ein Film für Leute, die keinen Wert auf eine Geschichte legen und denen Romane von Tom Clancy zu liberal sind. 2 von 5 Sternen, weil die Kampfszenen gut gemacht sind.

PS: drüben bei den 5 Filmfreunden schwanken die Kommentare von »absoluter Müll« bis »genialer Film«. Tja.

Vielleicht werde ich auch zu alt für diesen Mainstream-Kram und sollte mich damit abfinden, nur noch in sog. Arthouse-Filme zu gehen. Das Multiplex in meiner Nähe hat sowieso ein paar Nachteile: der Notausgang ist direkt vor der Leinwand. Deshalb sind auch die Notausgangleuchten dort und so hell, dass sie bei Nachtszenen stören. An den Rückenlehnen der Vordersitze ist ein Brett für Getränke etc. angebracht. Und damit man seinen Drink nicht verschüttet, ist da so ein (wie heißt das wohl?) durchsichtiger Schlauch mit kleinen Birnchen eingebaut. Super Idee in einem Kino.

Außerdem habe ich mich noch eines Kapitalverbrechens schuldig gemacht. An der Treppe hing ein »Kein-Eintritt«-Schild, die Schräge für die Rollstuhlfahrer war frei. Hmm. Nachdem die Saaltür offen war und auch keine Servicekräfte im Saal zugange, bin ich einfach rein und hab mich auf meinen reservierten Platz gesetzt. Wozu 20 Minuten vor einer offensichtlich sinnlosen Absperrung herumstehen?

Natürlich hat mich der Herr, der eigentlich die Karten vor Betreten des Saals abreißen soll, dann 15 Minuten später gefragt, ob ich denn das Schild nicht gesehen hätte. Mein Einwand, dass die Rampe ja frei gewesen sei, wurde damit abgebügelt, dass die nur für Rollstuhlfahrer sei. Muß man nicht verstehen.

Ciao, Drahtlosmikros

Unsere heldenhaften Politiker haben es geschafft. Bereits in den nächsten Monaten soll damit begonnen werden, die Frequenzen, die aktuell für drahtlose Mikrofone genutzt werden, anderweitig freizugeben.

Das wird ungeahnte Probleme mit sich bringen, weil keine Ersatzfrequenzen vorgesehen sind. Ich stelle mir gerade das Musical »Cats« vor, wenn alle Sänger ein Kabel hinter sich herschleppen …

via Tour-Blog

In 70mm: Grand Prix

Im Rahmen der Reihe »A Tribute to Maurice Jarre« zeigt die »Schauburg« Karlsruhe am Sonntag, den 22. Februar 2009 um 15 Uhr den Film »Grand Prix« in 70mm.

Regisseur John Frankenheimer drehte den Film während der Rennsaison 1966 zum Teil an Originalschauplätzen. Die Spielszenen wurden durch Aufnahmen von echten Rennen ergänzt.

Jack Brabham am 01.08.1965 beim GP von Deutschland auf dem Nürburgring.
Foto von Lothar Spurzem, lizenziert unter Creative Commons

Neben den Filmstars Yves Montant, James Garner, Eva Marie Saint, Adolfo Celi und Toshiro Mifune wirken als Fahrer u. a. die damaligen Formel-1-Stars Jim Clark, Jochen Rindt, Jack Brabham, Bruce McLaren und Juan Manuel Fangio mit. Der Formel-1-Weltmeister von 1961, Phil Hill, fuhr einen zum Kamerawagen umgebauten Ford GT-40.
Quelle: Wikipedia

Der Film wurde mit drei Oscars ausgezeichnet für Schnitt, Ton und Tonschnitt. Gezeigt wird eine

komplette deutschsprachige "Cinerama"-Roadshow-Kopie der EA [Erstaufführung], gefadet, aber in sehr gutem mechanischem Zustand und einwandfreien Ton incl. aller Musiken