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DAS Buch ist da

Bild: Serendipity-Buch Gestern angekommen: »Serendipity – Individuelle Weblogs für Einsteiger und Profis« von Garvin Hicking. Das Buch vom s9y-Chefentwickler informiert umfassend auf 752 Seiten über Installation, Konfiguration, Nutzung etc. pp. der Blog-Software.

Mein erster Eindruck: gut strukturiert, leicht zu lesen – ein gutes Handbuch.

Danke, Garvin :-)

Ankündigung und Verlosung im s9y-Blog

ISBN 978-3-937514-54-3, Open Source Press, 39,90 EUR

Der Mann mit dem Hut ist zurück

»Der Mann mit dem Panamahut ist zurück« hörte ich bei einer Kinosendung im Fernsehen. Autsch, dachte ich. Das ist doch ein Fedorahut. Und schon saß ich am PC, um nach genaueren Infos zu suchen. Hier die Ergebnisse meiner Recherche.

DEN Hut aus »Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes« kann man sich beim Club Obi-Wan ansehen. Hergestellt von Herbert Johnson, Modell »The Poet« und für den Film modifiziert.

In verschiedenen Fan-Foren wird seit Jahrzehnten debattiert, wie man zum ultimativen Indie-Hut kommt. Irgendwann haben zwei Fans (Steve Delk (USA) und Marc Kitter aus Deutschland) sich zusammengetan, die Sache selbst in die Hand genommen und DEN Hut nachgebaut.

Lustigerweise hat sich für den neuen Indiana-Jones-Film der Kostümbildner bei eben diesen beiden Herren gemeldet. Und sie schließlich mit Herstellung und Lieferung der Hüte für den neuen Film beauftragt!

Irre!

Wer also den Original-Hut haben möchte, wird über die Website von Adventurebilt fündig. Und wem der Preis zu hoch erscheint (alles Handarbeit!), der möge sich ein wenig gedulden. Demnächst wird es eine günstigere Variante für ca. 180 EUR geben.

Am Rande erwähnenswert: die Lizenz für die Nutzung des Labels Indiana Jones hat in Deutschland die Hutfirma Mayser, die mit dem Original nix zu tun hat ...

Jetzt habe ich fast vergessen, etwas zum neuen Film zu sagen: für meinen Geschmack etwas zu viel Krach-Bumm, ein paar zu sehr überzogene (ich sage nur Atombombe und Kühlschrank) oder unpassende (Lianen) Stunts, zu wenig Story.

Ganz nett, aber bei weitem nicht so gut wie Teil 3, den ich gerade die Tage im Fernsehen sah.

Wie schnell? Schnell!

Suchergebnis am 21.05.2008

Am 16.05.2008 habe ich mich gefragt, wie schnell Google wohl auf eine Änderung des Meta-Tags »Description« reagiert.

Der geänderte Text erscheint heute in den Suchergebnissen. 6 Tage. Wow.

Neuer Chef bei HR-Big-Band

Zur hr-Big-Band haben wir von der Blue note eine enge Beziehung. Viele Musiker haben wir näher kennengelernt, z. B. als Dozenten (Heinz-Dieter Sauerborn, as; Oliver Leicht, as) oder als Gastsolisten bei Konzerten (Tony Lakatos, ts; Axel Schlosser, trp; Günter Bollmann, trbn). Und unser Baritonsaxophonist Frank Bernhard (im Hauptberuf Instrumentenbauer) repariert u. a. die Saxophone von Rainer Heute.

Deshalb behält man natürlich die Entwicklung der hr-Band im Auge. Und da tut sich jetzt etwas: der langjährige Leiter, Komponist und Arrangeur Jörg Achim Keller (den wir schon immer gerne einmal als Gast gehabt hätten) übergibt ab August 2008 den Taktstock an den Schweden Örjan Fahlström.

Fahlström ist Professor für Komposition an der Königlichen Musikhochschule Stockholm. Er war künstlerischer Leiter der Norbotten Big Band und Gastdirigent der NDR Bigband und der Estonian Dream Big Band Tallinn.

Jörg Achim Keller wechselt zur NDR-Big-Band, deren bisheriger Leiter Dieter Glawischnig nach 27 Jahren in Ruhestand geht.

Mehr Infos auf der Homepage der HR-Big-Band und bei der NDR-Big-Band.

Fixed

Bis auf ein paar Kollateralschäden (die Linkliste ist mir abhanden gekommen, die Zitate sind wech) sollte alles behoben sein. IE6 zeigt alles vernünftig an, die Bilder sind wieder drin.

Ich habe alle Plugins deaktiviert, danach die Fotos mit den Floats rausgeschmissen und dann schließlich entdeckt, dass anscheinend die Kombination von p-Elementen innerhalb von blockquote daran schuld war. Obwohl das ja eigentlich »richtiges« XHTML ist.

Zumindest habe ich bei der Aktion überrascht festgestellt, wie schnell viele Leser bei sowas Kommentare abgeben und wieviele Plugins ich gar nicht unbedingt brauche.

Tschüß IE-Leser

Durch Zufall habe ich bemerkt, dass mein Blog mit IE6 unleserlich ist. Ich vermute, dass es mit den über verschachtelte Div-Elemente eingebundenen Fotos zu tun hat.

Hmm.

Mit Firefox, Opera und Konquerer wird alles richtig angezeigt. Es ist valides HTML, ich habe keine Lust, auf Fotos zu verzichten und auch keine, den Fehler zu suchen.

Deswegen habe ich arrogant beschlossen, dass ich auf die IE6-Leser verzichte. Sorry Leute. Außerdem komme ich damit dem Ziel »Blog like nobody's watching« wieder einen kleinen Schritt näher.

Brügge sehen ... und sterben?

Marie: Why don't you both put your guns down and go home?
Harry: Don't be stupid! This is the shootout.

Ein Film, der in keine Kategorie passt: voll rabenschwarem Humor, zum Brüllen komisch, gleichzeitig melancholisch (die Szene mit Schuberts »Leiermann«! unglaublich), tragisch, brutal und mit Anklängen an Samurai-Filme.

Schwierig zu beschreiben.

Die Story: Zwei irische Auftragsmörder werden von ihrem Boss (Ralph Fiennes) nach einem mißglückten Job für einige Zeit nach Brügge geschickt. Dort ist während der Weihnachtszeit fast alles ausgebucht, weshalb die beiden sehr unterschiedlichen Herrn (exzellent gespielt von Brendan Gleeson und Colin Farrell) mit einem Doppelzimmer vorlieb nehmen müssen.

Während der eine begeistert die Stadt besichtigt, ist der andere nur genervt und will heim. Die sich daraus ergebenden Situationen sind einfach köstlich. Nur leider ist da der Beruf der Herren und der unglückliche Vorfall, der überhaupt zu diesem Zwangsurlaub geführt hat. Deshalb ist dann schon bald Schluß mit Lustig und das Drama nimmt seinen Lauf.

Mehr darf man eigentlich nicht verraten. Für mich ist es der Film des Jahres. Humorvoll, anrührend, brutal. Herrvoragende Schauspieler, ausgezeichnet inszeniert, gut fotografiert, ruhig geschnitten. Und den Soundtrack habe ich mir gleich bestellt.

Erwähnen möchte ich noch, dass ich von Clémence Poésy begeistert war. Endlich mal keine der üblichen Filmschönheiten mit am Reißbrett geplantem Gebiss. Wunderte mich, dass die noch nirgends zu sehen war. Und nachdem ich recherchiert habe, hat es mich noch mehr gewundert, dass sie bei Harry Potter als Fleur dabei war. Ist mir dort nicht aufgefallen.


»Brügge sehen ... und sterben?« Irland 2008 (Original: »In Bruges«), Buch und Regie Martin McDonagh, Kamera Eigil Bryld, Musik Carter Burwell. Mit Brendan Gleeson, Colin Farrell, Ralph Fiennes, Clémence Poésy, Jordan Prentice, Thekla Reuten u. a.

IMDB: In Bruges

Und Vorsicht: NICHT bei Wikipedia den Filmeintrag anschauen. Dort wird der komplette Inhalt einschließlich Schluß beschrieben. Sowas sollte man verbieten oder wenigstens auf zwei Seiten mit entsprechender Warnung versehen verteilen.

PS: eine Besprechung des meiner Meinung nach ausgezeichneten Soundtracks findet man bei Cinema Musica.