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Stirb langsam 4.0

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Stirb Langsam 4.0 ist der beste Actionfilm, den ich in den letzten Jahren gesehen habe.

Schnörkellos, verständliche Geschichte, witzige Dialoge, spannend und unglaubliche Actionszenen.

Dazu sieht man, wie man Netz- und Steuerungssysteme, Überwachungskameras etc. kreativ nutzen könnte. In der Realität natürlich VÖLLIG undenkbar.

Großartig.

Playlist Konzert Mannheim

Die beim Konzert anwesenden Bloger haben jetzt auch nette Beiträge veröffentlicht: Michael im Lockbuch und Steffen auf seinem Blog okej.de

Michael schrieb auch (nicht ganz ernst gemeint):

wenn Blogger schon musizieren erwarte ich eine Playlist im Blog, fürs Handy zum Nachlesen, mit Links auf die Wikipedia-Seiten der Komponisten

Du liebe Zeit. Wer will sowas wissen? Und wer soll das machen? Ist ja schon fast Arbeit.

Na denn.

Er hat es so gewollt. ;-)

Programm der Blue note BIG BAND in Mannheim:

This Way von Sammy Nestico  
Love for Sale von Cole Porter Arrangement Ingo Luis
It's Only Life von Torsten Maaß  
Milestones von Miles Davis Arrangement Peter Herbolzheimer
My Baby just cares for me von Nina Simone Arrangement herausgehört von Torsten Maaß
How Deep is the Ocean von Irving Berlin Arrangement von Henk Meutgeert
Come Rain or come shine von Harold Arlen Arrangement Christian Schulz
I wish you love von Charles Trent Arrangement Peter Herbolzheimer

Die Namen der Texter habe ich nicht herausgesucht und auch keinen Wikipedia-Eintrag für Charles Trent erstellt. Zu dem Mann finde ich leider nicht viel im Web.

Blue note Konzertbericht

Obwohl es der Wettergott nicht ganz so gut mit uns gemeint hatte, wurden es schöne Veranstaltungen.

In Landau sollte das Konzert am Freitag hinter der Festhalle stattfinden. Wegen der unsicheren Wetterlage wurde es sicherheitshalber in den kleinen Saal verlegt, der etwa 120 Personen fasst. Der relativ kleine Raum mit seiner Überakustik war eine echte Herausforderung für Band und Publikum.

Wir mussten so leise spielen wie noch nie. Trotzdem hat es funktioniert. Nach den ersten Nummern kam so etwas wie Jazzclubatmosphäre auf. Hat allen Spaß gemacht.

Auch in Mannheim konnten die vielen kurzen Regenschauer die Stimmung nicht kaputtmachen. Schließlich hat man nicht alle Tage die Gelegenheit, so viele unterschiedliche Big Bands zu erleben. Schade, dass die Zeit für die einzelnen Bands mit 45 Minuten recht knapp bemessen war.

Besonders gefreut hat es mich, dass die Bloggerkollegen Michael und Steffen (gleich mit der ganzen Familie und auch noch per Fahrrad) gekommen sind.

Wer die Blue note Big Band bei beiden Terminen verpaßt hat, kann das am 07.07. beim Konzert in Maikammer nachholen. Karten gibt es bei Tabak Weiß in Neustadt oder über die Homepage.

Zeichen setzen

Im Fontblog gab es einen nicht ganz ernst gemeinten Aufruf, das Buch "Zeichen setzen" von Ralf Herrmann über eine Kampfkaufaktion mit Sonderpreis und Signatur in den Amazon-Verkaufsergebnissen zu pushen.

Wie man ein paar Tage später nachlesen konnte, mußte sich der Autor die Finger wund signieren. Und das Buch ist von Rang 47.886 auf 98 (!) hochgeschossen :-)

Mein Exemplar ist gestern eingetroffen. Schon das erste Durchblättern hat richtig Spaß gemacht. Viele nützliche praxisbezogene Tipps auf engem Raum zusammengefasst. Bei dem Angebotspreis kommt man um eine Bestellung gar nicht herum.

Jazz Jam Session in Heidelberg und Mannheim

Update: seit Sommer 2009 findet die Session im Cave DIENSTAGS statt. Siehe auch Session am Dienstag.

Letzten Sonntag habe ich es seit langem wieder einmal geschafft, die Jam Session im Heidelberger Cave zu besuchen. Seit Jahren (Jahrzehnten?) schafft es Peter Klinger, für jeden Sonntag abend eine Rhythmusgruppe zu organisieren. Dieses Mal waren das Judith Goldbach am Kontrabaß, Fulghencio Medina am Schlagzeug und Axel Heim am Klavier.

Bei einer Jam Session kann jeder einsteigen, der Lust dazu hat. Als Gage gibt es üblicherweise freie Getränke. Und jede Menge Erfahrung. Schließlich spielt man meistens mit Leuten, die in dieser Besetzung nie zusammen spielen. Und Spaß macht es auch noch.

Die Session war gut besucht, neben der guten Rhythmusgruppe waren drei Trompeter da, Steffen Dix, Mike Williams (ein großartiger Showman; spielt auch gleichzeitig Trompete und Flügelhorn) und jemand von der Mannheimer Hochschule; den Namen habe ich leider vergessen. Nächstes Mal schreibe ich mir das gleich auf. Dazu drei Gitarristen (u. a. Thomas Krebs, Daniele Aprile), ein Sänger, ein paar Saxophonisten - ein vielseitiges Programm war garantiert.

Jam Session in der Feuerwache.
© Frank Schindelbeck

Am Montag war ich dann zum ersten Mal zum Konzert des Mannheim Jazz Orchestra (=Big Band der Hochschule) in die Feuerwache gegangen. Hat mich überrascht, dass das nur von ca. 20:15 bis kurz nach 21 Uhr ging. Dafür ist der Eintritt frei und man kann anschließend zum Cafe hinübergehen, in dem die IG Jazz Mannheim ihre Sessions veranstaltet.

Dort spielten Daniele Aprile - Gitarre, Dirik Schilgen - Schlagzeug und Uli Holz - Baß. Verwunderlich fand ich, dass keiner der Big-Band-Musiker bei der Session vorbeigeschaut hat. Dafür kamen später Rainer Pusch (ts), Judith Goldbach (b), Julia Banholzer (ts) und noch zwei Gitarristen vorbei. Johannes Schädlich hat auch kurz vorbeigeschaut, aber nicht gespielt.

Endlich habe ich es auch geschafft, dort Frank Schindelbeck persönlich zu treffen, den ich sonst nur per Internet kenne über seine Jazzpages, sein Jazzblog und seine Radiosendung "Jazzology". Zufälligerweise hatte er auch seine Kamera dabei, die Ergebnisse kann man sich im Beitrag Jazzsession IG-Jazz, Alte Feuerwache Mannheim ansehen (das betrifft die ersten 15 Fotos, ab dem Bild von Christian Eckert stammen die Aufnahmen von einer früheren Session).

Ein schöner Sonntag- und Montagabend.

Wer Lust bekommen hat, eine oder auch gleich beide Veranstaltungen zu besuchen, hier die genauen Angaben:

jeden Sonntag Dienstag, ca. 21:00 bis 23:30 Uhr
im Cave 54, Krämergasse 2, Heidelberg

Montags von 21:00 bis 0:30 Uhr
in der Cafe/Bar des Kulturzentrums Alte Feuerwache, Brückenstr. 2-4, Mannheim