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Immer diese Fortsetzungen

Gute Fortsetzungen?

Schwierig.

Matrix genial, Matrix 2 so lala, Matrix 3 ein Desaster. Blues Brothers Kult, die Fortsetzung - ich schreib' lieber nix. Spiderman ist noch die Ausnahme; IMHO war der 2. Teil der bessere.

Und so ist es auch bei den Piraten. Der erste ist einfach am schönsten. Der zweite war schon müde, den dritten will man nur noch sehen um zu erfahren, wie es ausgeht.

Tipp: auch wie beim 2. Teil unbedingt bis zum Ende des Abspanns sitzen bleiben!

Blue note beim Landesorchesterwettbewerb

Obwohl jemand gesagt hat, dass Wettbewerbe etwas für Pferde seien, nicht für Musiker (Bernstein? Bartok? Debussy?), nimmt die Blue note BIG BAND teil am 7. Landesorchesterwettbewerb für nicht-professionelle Orchester und Ensembles im September in Morbach (Hunsrück).

Veranstalter ist der Landesmusikrat Rheinland Pfalz e. V., Termin der 30.09.2007. Als Pflichtstück in der Kategorie "Jazzorchester" ist ein gedrucktes Sammy-Nestico-Arrangement vorgeschrieben; das Gesamtprogramm soll etwa 20 Minuten dauern.

Der Landesorchesterwettbewerb ist gleichzeitig das Auswahlverfahren für den 7. Deutschen Orchesterwettbewerb, 26. April – 4. Mai 2008 in Wuppertal.

Beim 5. Deutschen Orchesterwettbewerb im Jahr 2000 belegte die Blue note gemeinsam mit der IKS Big Band den ersten Platz ;-)

Wettrüsten

Jeden Morgen dieses Gedudel von MP3-Playern und Handys im Zug. Dazu zum Teil umwerfende Schülergespräche.

"Mein Vater wollte mir gestern wieder ein Buch aufquatschen zum Lesen. Max Frisch. Pfhhh..."

Es reicht.

CD-Cover Götz Alsmann

Bei diesem "Geiz ist..."-Laden habe ich mir angeschaut, was es so gibt. Natürlich nicht, ohne vorher im Internet Umschau gehalten zu haben. Nachdem diese gutaussehenden iPlayer relativ teuer sind und man nicht einmal den armseligen Akku tauschen kann, habe ich mir die aus dem Kopf geschlagen.

Und mich zu dem Entschluss durchgerungen, dass ich keine Lust habe, CDs auf den PC zu überspielen, nach MP3 zu wandeln und anschließend auf so ein Teil zu übertragen.

Also habe ich einen preiswerten tragbaren CD/Mp3-Spieler von Philipps erstanden und das Geld lieber in einen guten Kopfhörer investiert. Blöderweise hatte ich mich auf der Sennheiser-Homepage umgesehen und mich dabei in die PXC-Serie verguckt.

Noja, jetzt hab' ich einen kostengünstiges Abspielgerät und einen geschlossenen High-Tech-Kopfhörer mit aktiver Geräuschkompensation. Ein irres Teil.

Und weil ein Diskman Futter braucht, habe ich en passant die neue Götz-Alsmann-CD "Mein Geheimnis" dazugepackt (auf "Blue note" erschienen!). Schöne Musik mit intelligenten deutschen Texten. So eine Art swingende Schlager :-) Geht ab wie Nachbars Katze. Und die Arrangements sind unbeschreiblich pfiffig, z. B. "Spring Fever" von Rodgers/Crohn wird hier zum Streichquartett "Wenn es Frühling wird".

PS: A propos "Geiz" und so weiter: bei Amazon wäre die Scheibe ein paar Euro billiger gewesen :-/

Spider Man 3

Um bei den Abi-Korrekturen nicht im Weg zu sein, habe ich mich ins Kino verkrümelt und bin in der Vorpremiere von Spider-Man 3 gelandet. Nachdem mir die Teile 1 und 2 gefallen haben, war ich gespannt, wie es weitergeht.

Die Actionszenen sind gelungen, wenn sie mir auch nicht mehr ganz so schwungvoll vorkamen wie in den vorigen Teilen. Vielleicht weil man sich daran gewöhnt hat. Die - wie nennt man die eigentlich? - "actionverbindenden Dialogteile" geraten ein wenig zu lang; vor allem sind die Texte... aber lassen wir das. Bei einer effektlastigen Comic-Verfilmung kann man da eigentlich nicht viel erwarten.

Zu den Schauspielern. Die Bewegungen von Tobey Maguire als Peter Parker finde ich unerträglich eckig. Bewegt sich als ob er ein Korsett trüge. Tarnung hin oder her, das wirkt überzogen. Und wenn er seinem bösen Ich freien Lauf läßt, wirkt er nicht arrogant, sondern ungewollt komisch. Die besten Leistungen lieferten (wie meistens) die "Bösen". Von Thomas Haden Church als Sandmann hätte ich gerne mehr gesehen. Und James Franco als Harry Osborn läßt mit abrupten Sprüngen von Mr. Nice Guy zum Sadisten und zurück erahnen, was er für ein Potential hat.

Erstaunt war ich über das zum Teil doch sehr junge Publikum, das mit Muttern im Kino war. Angesichts einiger ziemlich brutaler Szenen frage ich mich, was für eine Altersfreigabe der Film hat. Ab 12 wäre angemessen.

Fazit: Gutes Popcorn-Kino mit schwachen Dialogen und Abnutzungserscheinungen.