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Freie Schrift: Vollkorn

Die meisten Schriftenjäger- und Sammler suchen nach spektakulärem Zeug, das sich nur für Überschriften eignet. Für die ist »Vollkorn« von Friedrich Althausen nicht interessant. Wer aber auf der Suche nach einer robusten Brotschrift¹ ist, wird die »Vollkorn« lieben.

Schriftmuster Vollkorn Mittlerweile gibt es sie in den Schnitten Regular, Italic, Bold und Bold-Italic. Enthalten sind alle Sonderzeichen, die man für Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und für skandinavische Sprachen braucht (Steffen?)

Friedrich Althausen ist so großzügig, diese wunderbare Schrift zu verschenken. Ein Schuft, wer da nicht wenigstens eine kleine Spende gibt.

»Vollkorn« ist auch im Google Font Directory enthalten; allen Datenschutzbedenken zum Trotz habe ich probeweise für das Schwesterblog »Im Kino gesehen« für die Überschriften »Yanone Kaffeesatz« und für die Beiträge »Vollkorn« eingebunden.

Nachtrag: Weil die Einbindung über Google Font speziell bei langsamen Internetverbindungen nervt, habe ich das wieder 'rausgeschmissen.

¹ Brotschrift nannten die Schriftsetzer die für Fließtexte benutzten Schriften, also buchstäblich die, mit denen sie ihr Brot verdienten.

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Kommentare

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Steffen am :

Also Vållkårn geht mit der Schrift auch. Wie du an mich denkst. :-)

Tobias am :

Ich will ja nicht meckern…nur anmerken. Als Brotschriften nehme ich lieber welche, die auch im Detail stimmen.

http://typefacts.com/news/kerning-macht-den-unterschied

Sonst lohnt es sich für mich auch nicht mehr, meine Texte in TeX zu setzen.

Klaus am :

In diesem Blog ist auch meckern erlaubt :-)

TeX? Autsch, das habe ich für mich aufgegeben. Da war mir der Aufwand im Verhältnis zu meinen eher kurzen Texten zu groß.

Welche Schriften nutzt Du?

Habe mir irgendwann die URW Weiss Antiqua
http://www.ascendercorp.de/font/weissanturwdbol/
in Regular, Bold und Italic angeschafft. Gefällt mir für längere Texte sehr gut. Hab gerade mal ausprobiert, wie der Text gedruckt stattdessen mit der Vollkorn aussieht – und bleibe bei der Weiss. Die wirkt ein bischen feiner, vornehmer. Soweit ich das als Schriftamateur beurteilen kann … ;-)

Tobias am :

Meine Brotschrift ist hauptsächlich die Linotype Sabon (ich finde eine Renaissance Antiqua eleganter als eine Barock Antiqua). Hat ein bisschen ‘was gekostet, ist aber seinen Preis Wert. Für Briefe, Gutachten etc. mit Uni-Briefkopf nehme ich allerdings die Palatino; die passt deutlich besser zur Optima, in dem die Uni ihren Schriftzug setzt.

Der TeXige Aufwand hat sich bei meiner Diss. absolut gelohnt und ich freue mich immer noch beinah täglich über das Zusammenspiel mit BibTeX zur Zitation, über dynamische Querverweise, automatische Verzeichnisse, Inidizes…nur leider wollen die Verlage dann meist doch ein *.doc:-((

Gruß von Schriftamateur zu Schriftamateur;-)

Klaus am :

Jaja, das *.doc-Format :-(

Das Logo unserer Firma ist seit ein paar Jahren in der “Neuen Helvetica” gesetzt, dementsprechend wird diese Schrift auch für offizielle Drucksachen verwendet. Für alle PC-Briefeschreiber wurde die – seufz – Arial als Hausschrift vorgegeben, “weil ja sowieso keiner den Unterschied sieht”.

So, und jetzt hole ich mein überholtes King bei Frank ab. Ich bin gespannt wie es jetzt klingt :-)

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