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Deo et musis sacrum

Samstag. Wecker klingelt um 6 Uhr 30.

Hä?

Ach ja, Auftritt. Miete für den Big-Band-Probenraum: etwa zweimal im Jahr Mitwirkung beim Tag der offenen Tür oder Sommerfest der Volkshochschule. Da es mit der gesamten Band nicht klappt und die Rhythmusgruppe teilweise verhindert ist, spielt der Saxophonsatz Quartett. Nein, nicht mit Karten.

Und weil das Auto noch in der Werkstatt steht, wird das eine Odyssee. Mit dem Rad zum Bahnhof wie in alten Zeiten. 7 Uhr 58 gen Germersheim, dort umsteigen, in Schifferstadt umsteigen und Dank des Verkehrsverbunds bin ich zum ersten Mal seit Menschengedenken pünktlich zu einer Probe. Den Kollegen ist der Unterkiefer runtergefallen.

Eine knappe Stunde haben wir Stücke durchprobiert, darunter Klassiker der seichten Saxophonquartettliteratur wie »Something Blue«, »When I'm sixty-four« und einiges von Lennie Niehaus und Heiner Wiberny. Mit einem halben Dutzend Stücken bewaffnet haben wir dann um 10 Uhr die Veranstaltungseröffnung im Treppenhaus gespielt, danach zwischen Ansprachen, Urkundenverleihungen und anderen Programmpunkten.

Für so einen schönen warmen Proberaum wie in der VHS macht man das gerne und vom-Blatt-spielen hat man nebenbei auch geübt.

Deo et musis sacrum, das Motto des gebäudestiftenden Kurfürsten Casimir, steht auf dem Türmchen der VHS. Kann das ein zufällig mitlesender Lateiner übersetzen?

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Kommentare

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chw am :

Au weia, ist das lange her … Hm, “sacrum” (in dieser Phrase das Subjekt) ist je nach Kontext eine Feier, eine gottesdienstliche Handlung oder auch ein Opfer. “deus” ist Gott und “musa” eine Muse oder auch die Kunst im Allgemeinen.

“Ein Fest (ein Opfer) für Gott und die Künste.” Hey, das könnte man ja auch außen an den Big-Brother-Container schreiben :)

Klaus am :

Danke :-)

Na, unter dem Motto probt man doch gerne.

wolfi am :

Hallo,
es lohnt sich doch, sich 9 Jahre durch das altsprachliche Gymnasium “gequält” zu haben, die Übersetzung lautet: “ Gott und den Musen geweiht”

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