Wednesday, 11. November 2009
Was wurde aus der Abmahngeschichte?
Unter dem Titel Zitat? Nein Danke hatte ich kurz auf einen Abmahnfall hingewiesen, bei dem ein Blogger für ein etwas umfangreich ausgefallenes Zitat eines Zeit-Online-Artikels 1.200 Euro Strafe zuzüglich 955 EUR Anwaltsgebühren zahlen sollte. Ich habs jetzt geprüft: der Originalartikel (der angeblich mit 80 (!) Euro bezahlt wurde) besteht aus etwa 793 Worten, davon wurden 256 (=32%) zititiert.
Wie es für den Blogger ausging weiß ich nicht. Für die abmahnende Seite hat der berüchtigte Streisand-Effekt mit Wucht zugeschlagen. Eine Menge Blogger haben sich mit dem Fall befasst und erstaunliche Dinge zu Tage gefördert. Hier nur die Highlights:
- Johannes Boie vom Schaltzentralen-Blog der »Süddeutschen« hat erstaunt festgestellt Eva Schweitzer zahlt überhaupt nichts
- Das Lawblog erläutert mögliche Folgen dieser Aktion Eva Redselig
- Burkhard Schröder stellt in seinem Artikel Jede blamiert sich so gut sie kann fest, dass die taz (bei der Frau Schweitzer derzeit bloggt) selbst schonmal Artikel von Mitbewerbern einfach klaut.
Falls ich mitbekomme, wie die Geschichte für den Blog-Kollegen ausgeht, werde ich darüber berichten.

12/11/2009 at 21:19 Permalink
ich bin zwar nicht der Blogger, habe aber auch eine Abmahnung von Frau ES auf dem Tisch. Ich bin auch gespannt wie es weiter geht…
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