Wednesday, 16. September 2009
Gemeinden dürfen persönliche Daten weitergeben?!
Ja, dürfen sie. Was glaubt ihr denn, woher Parteien oder irgendwelche Firmen eure Anschrift kennen?
Man hat aber das Recht, dieser Weitergabe zu widersprechen. Dazu schaut man entweder bei seiner Gemeindeverwaltung vorbei und fragt nach dem Formular »Widerspruch gegen die Weitergabe von Daten durch die Meldebhörde« (oder so ähnlich).
Bei vielen Gemeinden kann man das auch bequem per Internet erledigen. In Philippsburg heißt der entsprechende Link Übermittlungssperre. Im Gegensatz zur sogenannten Auskunftssperre muss das nicht extra begründet werden. Kostenlos ist es außerdem.
In einer idealen Welt dürften Daten nur nach vorheriger Genehmigung weitergegeben werden. Das nennt man beim Permission Marketing »Opt-In«.
Was die Ämter treiben nennt man »Opt-Out« und ist im rechtsfreien Raum
Internet unseriös, in Deutschland sogar verboten. Um auf diesen Mißstand aufmerksam zu machen wird morgen der »Opt-Out-Day« veranstaltet.
Informationen dazu liefert die Piratenseite OptOutDay.de.

16.09.2009 at 16:42 Permalink
danke für die Info, das wusste ich überhaupt nicht!
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16.09.2009 at 20:30 Permalink
Na, dann hat das Posting seinen Zweck bereits zu 100% erfüllt. :-)
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17.09.2009 at 07:25 Permalink
auf jeden Fall :
), gerne mehr davon ;)Reply