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Beyerdynamic DT 770 Pro 250 Ohm an Focusrite Scarlett 2i4

Danach habe ich lange gesucht:

Foto Funktioniert der Kopfhörer Beyerdynamic DT 770 Pro 250 Ohm am Audiointerface Focusrite Scarlett 2i4?

Jetzt hab ichs ausprobiert: Jawoll, das geht!

Seit etwa 2013 benutzte ich einen Sony MDR 7506 zum Abhören meiner Aufnahmen. Eigentlich war ich mit dem Teil zufrieden. Nur im Sommer waren die kunststoffüberzogenen Ohrmuscheln unangenehm warm und schnell schweißnass.

Genau dieser Kunststoffüberzug beginnt jetzt zu zerbröseln. Ich hatte in letzter Zeit immer wieder schwarze Kunststoffstückchen am Ohr oder an der Wange hängen. Kein Problem, kann man ja austauschen. Dachte ich. Bis ich den Preis gesehen habe. 22,90 Euro pro Stück. Also 45,80 Euro für Verschleißmaterial bei einem Kopfhörer, der neu für 98,- Euro gehandelt wird? Steht meiner Meinung nach nicht im Verhältnis. Zumal einige Käufer bei Thomann von schlechter Haltbarkeit der Ersatzpolster berichten. Hmm.

Ich habe ja schon immer mit dem Beyerdynamic DT-770 geliebäugelt, war mir aber unsicher, ob der in der 250 Ohm-Variante an meinem Focusrite überhaupt funktionieren würde. Schließlich hat der Sony nur etwa 64 Ohm. Man sagt, je höher die Ohmzahl und damit der Widerstand, desto mehr Leistung müsse der Verstärker liefern, um die gleiche Lautstärke zu erzielen.

Nach langer erfolgloser Webrecherche habe ich ihn bei Thomann bestellt. Die gewähren großzügig Rückgabe innerhalb von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen (!). Und sind schnell, freundlich und wirken bei Rückfragen kompetent. DER Versand für Musikinstrumente und Zubehör (nein ich werde nicht von denen bezahlt ;-)

Wie gewohnt wurde im Handumdrehen geliefert. Als ich ihn aus der Packstation abgeholt hatte, musste ich das Schätzchen natürlich gleich auspacken und mit meinem FiiO X1 ausprobieren. Zu meiner großen Überraschung klang das unglaublich gut. Natürlich musste ich etwas lauter aufdrehen. Mit meinem übrigen Kopfhöhrerzoo steht die Lautstärke irgendwo zwischen 30 und 40 von 100, beim DT 770 musste der Regler auf 60 hoch. Sehr transparenter, detailierter und voluminöser Klang!

Nach diesem ersten Test war klar, dass es auch mit dem Focusrite klappen würde. Den Kopfhöhrerverstärker dort kann man – verglichen mit dem Zifferblatt einer Uhr – von 7 bis 5-Uhr-Stellung drehen. Üblicherweise steht der etwa auf 12 Uhr. Für den DT-770 musste ich auf ca. 14 Uhr hochdrehen. Was immer noch gut klingt. Kein Rauschen oder Brummen. Der Kopfhörer klingt so fein, dass ich jetzt buchstäblich »die Flöhe husten höre«. Plötzlich erkenne ich Klangunterschiede bei der Aufnahme, die ich vorher nur erahnen konnte.

Die verlourgepolsteren Ohrmuscheln fühlen sich sehr angenehm an, wie überhaupt der ganze Kopfhöhrer angenehm zu tragen ist. Mal sehen, wie sich das im Sommer anfühlt.

Gute Entscheidung und guter Kauf. Das Label »Made in Germany« (und mit Heilbronn fast auch noch aus der Nachbarschaft!) ist dann das Tüpfelchen auf dem i.

PS: Ersatzohrpolster für den DT 770 kosten übrigens 21 Euro. Das Paar.

Hörtipp: Der Hippokratische Eid

Cover Der Hippokratische Eid von Frank Hammerschmidt
Die Menschheit befindet sich im Krieg. Zwei Ärzte stehen vor der Frage, ob sie der hochschwangeren Königin der Invasoren helfen sollen oder ob sie damit ihre eigene Art verraten würden.

Die Rollen und ihre Sprecher:

Dr. Autumn Bennett: Sonja Schreiber
Dr. Alfred Bennett: Klaus Neubauer
Wirrl: Michael Gerdes
Shirley: Lisa Müller
Ed Buckley: Jan Mahn
Stu: Marek Schaedel
Mr. Hoffman: Ralf »Searge« Pappers
Pilot White Cloud: Sebastian Schmidt
Pilot Maryland: Clemens Weichard
Credits: Annika Gamerad

Das Produktionsteam:

Schnitt: Hörspielwerkstatt Bad Hersfeld
Idee und Skript: Frank Hammerschmidt
Lektorat: Michael Gerdes
Titeltrack: Martin Stelzle
Song »Für alle Ewigkeit«: Lisa Müller
Sounds & Musik - arrangiert und ausgewählt von Joky One/Hörspielwerkstatt Bad Hersfeld unter Verwendung von dl-Sounds.com und freesound.org
Fotograf: Taydoo
Model: Dolcebella
Coverdesign & Artwork: Thorsten Adams

Kostenloser Download bei Hoerspielprojekt.de (enthält Single- und Multi-Track-Version, CD-Cover, Musik), Dauer ca. 34 Minuten, empfohlen ab 16 Jahren.

Wer es nachlesen möchte: ich habe hier im Blog ein kleines Produktionstagebuch aus Sicht eines mitwirkenden Sprechers geschrieben

Logo Hoerspielprojekt.de

Kein Bild. Nirgends.

Eigentlich sollte hier ein Bild vom Sonntagsspaziergang zu sehen sein. Verschneite Feldwege, Weiden mit Misteln.

Blöderweise habe ich das Kabel zur Kamera verlegt. Und weil Fuji keine Standardbuchsen verwendet, kann ich weder das Kabel von Nikon, Canon, Smartphone, mp3-Player oder was sonst noch kreucht und fleucht verwenden.

Das Kabel nachbestellen scheint auch nicht wirklich einfach zu sein. Habe kurzerhand einen Smartcard Reader beim Online-Krämer bestellt.

Bis der da ist, müsst ihr euch die Bilder vorstellen. Wie erwähnt: verschneite Felder, verwachsene Bäume ...

Ein Hörspiel entsteht (12)

Fortsetzung von Ein Hörspiel entsteht (11)

Cover ... und jetzt ist es fertig und wurde veröffentlicht! Am 30.12.2016 lief es um 20 Uhr im Webradio. Da konnte ich leider nicht zuhören, weil wir mit der Blue note BIG BAND für Jazz an Neujahr probten.

Demnächst ist das 34-minütige düstere Hörspiel als kostenloser Download verfügbar!

Ich bin sehr gespannt, was aus den Aufnahmen geworden ist, die ich im Februar 2016 im stillen Kämmerchen gemacht habe. Und wie die Sätze der verschiedenen Sprecher im Dialog zusammenpassen. Und wie es mit Musik und Geräuschen klingt. :-)

Wer alle meine Beiträge zur Entstehung lesen will, kann das am bequemsten über den Tag hippokratischer_eid

Hörtipp: #incommunicado

Fabian (ja, der von »Das Leben ist ein Erdbeben ...«) hat für eine gute Hörbuchaufnahme per Crowdfunding Geld gesammelt. Auf seinem Blog gibts jetzt die einzelnen Kapitel zum Hören oder Downloaden für Jedermann.

Das Hörbuch basiert auf #incommunicado, einem Roman von Michel Reimon, ist gesprochen von Fabian Neidhardt und Dennis Kröger, aufgenommen bei Rockinson unter der Aufnahmeleitung von Maikl Robinson.

Steht unter Creative Commons Lizenz: Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0

Möge die Macht mit dir sein

Entsetzt festgestellt, dass Frau nie Star Wars gesehen hat. Wobei ich die Teile 1 und 2 auch nie gesehen habe; lediglich die klassischen ersten 3 Teile und den 3. der neuen. Ja, verwirrend es ist. Die Numerierung ist ganz klar Yodas Werk!

Plakat

Habe nach Studium der Machete Order selbige ignorierend die klassischen 3 Teile und »Das Erwachen der Macht« in der Stadtbücherei ausgeliehen.

Die Klassiker haben haben wir jetzt durch. Haben mich in eine wehmütige Stimmung versetzt; hab einige Wikipedia-Artikel über die alten Filme und ihre Darsteller überflogen. Ach ja ... Erinnerungen. Das Kino von damals ist schon lange durch ein schlecht frequentiertes Einkaufszentrum ersetzt und auch sonst hat sich viel verändert. Trotzdem kommt es mir fast wie gestern vor. Fühle mich so alt wie Obi wan Kenobi.

An den neuen Teil von letztem Jahr habe ich mich noch nicht ran getraut. Und was ich über den gestern gestarteten Film gehört habe, verlockt auch nicht gerade zu einem Kinobesuch.

Lieber stöbere ich in den über 1000 Making-of-Fotos der alten Filme und lese (wie immer hat vermutlich Lucasfilm die Fotos löschen lassen. Grmpf) Michael Heilemans Artikel über Star Wars (das ist der Typ, der das frühere geniale Standard-Theme von WordPress gemacht hat).

Wie war der dumme Spruch des Tages: Star Wars ist einfach nicht mehr dasselbe, seit Spock tot ist ;-) (Imperial-March-pfeifend ab)