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Southern-Reach-Trilogie

Irgendwer hatte Lobendes über die Southern-Reach-Trilogie von Jeff Vandermeer berichtet (Kris Köhntopp?). Weil ich noch Urlaubslektüre brauchte, habe ich den ersten Band bestellt.

Southern Reach ist eine dieser ominösen amerikanischen Behörden (warum hat die eigentlich keine 3-Buchstaben-Abkürzung?), die die geheimnisvolle »Area X« untersucht, ein verlassenes Küstenareal, das von einer Barriere unbekannten Ursprungs umgeben ist. Man hat verschiedene Expeditionen hineingeschickt mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen: eine ist spurlos verschwunden, bei einer haben sich alle gegenseitig massakriert, von einer kamen alle Teilnehmer zurück, können sich aber an kaum etwas erinnern. Band 1 ist das Tagebuch der Biologin, die mit der 12. Expedition unterwegs ist.

Die Geschichte läßt sich schwer in eine Schublade stecken. Mystery-Horror-Science-Fiction oder sowas wäre mein Etikett. Erinnert an Lovecroft. Weil der erste Band spannend war, aber kaum Erklärungen liefert, habe ich die restlichen Bände bestellt. Mal sehen.

Achtung Spoiler zu Band 2 (nicht lesen, wenn man Band 1 nicht kennt)

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Verwünschtes Remakefieber

Zugegeben, den einen oder anderen Film davon werde ich vielleicht anschauen. Aber muss das wirklich sein?

»Ghostbusters« mit weiblichen Geisterjägern? Ahem. Noch ein Remake von »Ben-Hur«? Kann nur verlieren. »Die glorreichen Sieben«? Wir erinnern uns: im Original (das auch schon ein Remake eines Kurosawa-Films war) mit der unglaublichen Besetzungsriege Yul Brunner, Steve McQueen, James Coburn, Charles Bronson, Eli Wallach, Robert Vaugn, Brad Dexter und Horst Buchholz.

Am Unglaublichsten scheint mir die Neuverfilmung des Til-Schweiger-Films (!) »Honig im Kopf«. Die Rolle von Didi Hallervorden übernimmt ... Inspector Heller. Michael Douglas.

Das kann doch alles nicht wahr sein ...

Diese Ruhe

Mehr als 6 Stunden Netzwerkausfall im Großraumbüro. Keine PCs, keine IP-Telefone ... selten so eine angenehme Stimmung erlebt. Mal abgesehen von den Kollegen, die dringende Terminarbeiten hatten. Und den LKWs, die nicht abgefertigt werden konnten.

War so eine heitere, entspannte Ruhe. Schränke aufräumen, mit Kollegen sprechen statt Mails zu schicken. Eigentlich sollte man sowas einmal im Monat machen.

Hörtipp: Ihr Hobot, zu Diensten

Am 15.7. ist es soweit: ein neues Hörspiel aus der Feder von Frank Hammerschmidt! Ich hatte als Hoerspielprojekt-Unterstützer das Vergnügen, das Werk schon vorab hören zu dürfen. Lohnt sich :-)

Aus der Reihe Die Zukunftschroniken: »Ihr Hobot, zu Diensten«:

Elara, ein durch Terraforming bewohnbar gemachter Mond des Jupiters ist das Ziel für vier junge Freunde, die dort ihre Semesterferien begehen wollen. Party und Mädchen, so sollen ihre Ferien aussehen. Und es gibt einen überaus attraktiven Roboter, der ihnen wirklich jeden Wunsch erfüllt.

Cover Als Appetithappen hier schon einmal Cover und Trailer :-)

Credits

Steve - Marcel Ellerbrok
Anthony - Jan Münter
Christopher - Dennis Oberhach
Douglas - Pascal Runge
Marilyn - Hannah Jöllenbeck
Muriel - Laura Schmidt
Ashley - Stephanie Preis
Werbesprecherin - Dagmar Bittner
Nachrichtensprecher - Sebastian Schmidt
Burt Fayden - Elias Sghaier
Mr. Campbell - Klaus Neubauer
Mutter von Muriel - Johanna Ehrlich
Credits - Annika Gamerad
 
Schnitt - Hörspiel-Werkstatt Bad Hersfeld
Idee & Skript - Frank Hammerschmidt
Lektorat - Michael Gerdes, Sabine Schierhoff

Am 15.07.2016 ist Premiere (Infos siehe hoer-talk.de), anschließend steht das Hörspiel zum kostenlosen Download auf hoerspielprojekt.de bereit.

Strommast

Während Christian im Artikel »Zu einfach« über Vorteile der analogen Arbeitsweise sinniert, erlaube ich mir, hier ein Handyfoto von gestern einzustellen. Und die Bearbeitung, die irgendein Robot (oder doch ein Mensch?) bei Google ungefragt daraus gemacht hat. Und ich fürchte, dass diese Umwandlung in Schwarzweiß besser ist, als ich sie mit der Bildbearbeitung hinbekommen hätte.

Zum Kuckuck. Demnächst lade ich frische Batterien in meine angestaubte Nikon F80 und suche die mittlerweile wahrscheinlich abgelaufenen Filme heraus. Vielleicht bestelle ich sogar einen Satz Chemiekalien für die Dunkelkammer.

Strommast, Farbe Strommast, schwarzweiß

Drohung

Wenn jetzt noch ein Nachrichtensprecher beim Thema Brexit vom »Könichreich« spricht, werfe ich mit meinem Aussprachewörterbuch*.

 


* »Deutsches Aussprachewörterbuch« von Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz-Christian Anders, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Kaufen über jpc.de). Alternativ kann man natürlich den Duden »Das Aussprachewörterbuch« verwenden. Eher nicht empfehlenswert ist der altehrwürdige Siebs, der – meines Wissens wegen Erbstreitigkeiten – schon lange nicht mehr aktualisiert wurde.